Janina

Name

Janina

Mitglieder

Janina Groebler

Ort

Hamburg

Bundesland

Hamburg

Genre

Indie/ Folk/ Singer-Songwriter

Label

AHUGA!

Fördergegenstand

Albumproduktion

Förderrunde

19 (2012)

Website

www.janina-rockt.de

Kontakt

contact(a)janina-rockt.de

Booker

Tourdaten

www.janina-rockt.de

Presseinfo

Janina ist einzigartig in der derzeitigen deutschen Musiklandschaft. Sicher, sie singt
Lieder und begleitet sich selbst zumeist auf der akustischen Gitarre, und ist deshalb
am ehesten in das Genre der Liedermacher einzuordnen. Doch Janina lässt sich nicht
festlegen. Sie ist anders. Janina brennt.

Und ihr feuriges Temperament kann man den Liedern der 26 jährigen Hamburgerin
anhören. Ihre unverwechselbare Stimme, die von der Presse mit einem wilden Mix
aus Tracy Chapman, PJ Harvey, Sinead O`Connor und Janis Joplin verglichen wird,
singt geschliffene Texte, die einem die Wahrheit mal ins Gesicht schleudert, mal sanft
ins Ohr schmeichelt. Janina nimmt ihr Publikum mit auf eine Reise. Die Hand perlt
über die Gitarre und schon in den ersten Momenten ihres Konzerts explodiert sie wie
ein Vulkan. Wenn sie dann einsam im Scheinwerferlicht steht, die Kapuze ihres
Sweatshirts über den Kopf gezogen, wird sie zum Megaphon eines neuen linken
Selbstverständnisses: „ jedes Mal, wenn man mit mir zusammen ist/ Ich plus Du
gleich Terrorist/ Mein Herz lügt nie, wenn dann lügt mein Mund/ Kennt die Chefetage
Großkonzern vielleicht den Grund/ Ist das richtig, bin ich nicht da/ Warum bin ich
nicht mehr sicher? “, schmettert sie in „Warum reimt sich“. Lieder wie „Nachts um
halb drei“, in dem sie humorvoll den Grasautomaten als letztes Versäumnis unserer
Überflussgesellschaft postuliert, sind heute längst Publikumslieblinge ihrer stetig
wachsenden Fangemeinde.

Janina macht schon seit ihrem 6. Lebensjahr Musik und begann mit 14 Jahren,
autodidaktisch Gitarre zu spielen und Lieder zu schreiben. 2004 nahm sie
konsequenter Weise 14 ihrer Stücke auf, die dann im Oktober desselben Jahres auf
ihrem ersten Album „YEAH YEAH“ (Ahuga/ Alive) erschienen sind.
Beim neuen Album „1 2 3“ (Ahuga/ Alive) ging sie noch einen Schritt weiter und
nahm auch die Produktion in ihre eigenen Hände, bzw. ihre eigenen 4 Wände in
Hamburg und Lissabon, wenn nicht gerade eine Live‐Aufnahme das jeweilige Lied am
besten einfing. Dabei macht Janina kompromisslos ehrlich das Maul auf und der Ton
macht die Musik. Sie springt mit Leichtigkeit von Oktave zu Oktave und weiß dabei
ihre lyrisch anmutenden Texte mit kaltschnäuzigem Hamburger Slang zu
akzentuieren.

Die inspirierende und fesselnde Mischung von „1 2 3“ reicht von humorvollen
Reflektionen über das (Nacht) Leben mit dem Teufel als Partner und dem Engel als
Gewissen („Nein Sagen“), scharf gerappte Stellungnahmen zum Thema
Fleischkonsum („KFC“), ein Udo Lindenberg‐Cover („Alkoholmädchen“) und ein Duett
mit Götz Widmann („My Name“) bis zu romantisch‐unschuldigen Liebesliedern, die
einer zärtlichen Umarmung ähneln („Der Moment“). Was soll man auch tun, wenn
Pseudo auf Echt trifft und bedingungslos Lieben niemanden erreicht („Warum
schläfst du nicht bei mir ein?“). In jedem Fall zeigt Janina, dass sich Selbstbetrug nie
lohnt und sie trotz aller Widrigkeiten und Zweifel nie die Fähigkeit verliert, jemanden
auf den persönlichen Thron zu erheben, um wahrscheinlich besser für ihn zu sorgen
als für sich selbst („König“).

Die Eigenregie hat nicht nur mit den beiden Alben gut geklappt, die Phonetikerin
nahm auch noch ihr Konzertgeschäft selbst in die Hand. So hat Janina in den letzten
Jahren an die 400 Konzerte von Hamburg bis nach Beirut selbst gebucht. Janinas
Auftritte sind immer eine Überraschung, nie weiß man, ob sie als adrett gekleidetes
Wesen mit blonden Engelslocken oder als pinke Punkerin mit Iro die Bühne rockt.
Nichtsdestotrotz bleibt sie im Kern immer schonungslos direkt bis nahe an die
Selbstaufgabe. Das kennt man so nicht, das ist nicht von hier! Daher ist es kein
Wunder, dass man sie ständig fragt, wo sie eigentlich herkommt.

Sie hat diese Frage schon so oft gehört, dass sie mittlerweile ihren Freunden die
Antworten überlässt. In Wirklichkeit ist ihr Lebensraum das Hamburger
Schanzenviertel, wo man sie auf ihren nächtlichen Streifzügen antrifft, bei denen sich
ihr angeborener Showfaktor hin und wieder in einem musikalischen Stell‐Dich‐Ein
oder gepflegter Konversation mit sämtlichen Gästen ausdrückt. So ist Janina eben
Janina und live so abwechselnd wie das Öffnen eines viel zu lange geschüttelten
Champagners und manchmal wie der Genuss eines zwanzig Jahre alten Scotchs,
Single Malt... und zwar derbe viel.

 
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