Digitalisierung der Aufführungstechnik von Live-Musikspielstätten in Deutschland

Fördergrundsätze
der Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH
zur Digitalisierung von Aufführungstechnik in Live-Musikspielstätten in Deutschland

Die Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH gewährt nach Maßgabe dieser Fördergrundsätze, der §§ 23 und 44 der Bundeshaushaltsordnung einschließlich der Verwaltungsvorschriften, der §§ 48 und 49 VwVfG sowie der allgemeinen Vertragsbedingungen der Initiative Musik in der Fassung vom 01.03.2013 einmalige Förderhilfen für die erstmalige technische Umstellung von Live-Musikspielstätten auf digitale Aufführungstechnik (Digitalisierung der Aufführungstechnik). Die dazu notwendigen Mittel werden bereitgestellt von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestags.

 

Diese Fördergrundsätze gelten ab dem 11. Januar 2016.

Präambel

Live-Musikspielstätten bilden neben den klassischen Medien die Basisinfrastruktur für ein vielfältiges, kontemporäres Musikangebot. Sie sind die Opernhäuser des pop-, rock- und jazzmusikalischen Erlebens, der Ort jugendlicher Kulturation und musikalischer Sozialisation wie auch erwachsener Rezeption. Gleichzeitig sind Live-Musikspielstätten öffentliche Proberäume für Nachwuchskünstler, Brutstätten neuer Formsprachen und Stilelemente für etablierte Künstler sowie Showroom musikalischer Ausdrucksformen gleich welchen Genres.


Um innovative und zeitgemäße Formen der Kunst zu ermöglichen und weiterhin kulturell-vielfältige Livemusik-Programme anbieten zu können, ist es erforderlich die Clubs auf die Licht- und Soundtechnik des 21. Jahrhunderts umzurüsten. Bei kleineren bis mittleren Live-Musikspielstätten (<2.000 Pax) reichen allerdings die laufenden Einnahmen nicht aus, um den dargestellten Investitionsbedarf im Bereich der Digitalisierung (Licht und Ton) abzudecken. Sie sind finanziell nicht in der Lage, die Existenzbedrohung alleine zu meistern.

1. Förderziel

Dieses Förderprogramm soll einen Anreiz schaffen, die Umrüstungen von analoger auf digitale Aufführungstechnik bundesweit in kleineren und mittelgroßen Clubs vorzunehmen, die als Kulturorte eine besondere Funktion wahrnehmen und mit mehr als 24 Live-Musikveranstaltungen pro Jahr eine lokale konzertante Grundversorgung liefern. Die Digitalisierung der Aufführungstechnik in Live-Musikspielstätten dient der Sicherung und Steigerung der kulturellen Vielfalt, Programmqualität und Chancengleichheit für die auftretenden Musiker. Sie ist dringend erforderlich. Die damit geschaffenen neuen Präsentations- und Aufführungsmöglichkeiten stellen darüber hinaus wichtige Voraussetzungen für die künstlerische Entwicklung der Musiker dar. Nur so lassen sich heute die kulturelle Rezeption und Bildung für das Publikum auf internationalem Standard gewährleisten. Die Digitalisierung der Aufführungstechnik in Live-Musikspielstätten soll schrittweise und flächendeckend i. S. der Regionalquote  erfolgen. Deshalb berücksichtigt diese Förderung Clubs sowohl in Metropolen als auch in ländlichen Regionen.

 

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2. Fördergegenstand

2.1. Gegenstand der Förderungen ist die erstmalige technische Umrüstung der Live-Musikspielstätte von analoger auf digitale Aufführungstechnik, die dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Näheres ist dem Merkblatt „Häufig gestellte Fragen“ zu entnehmen.


2.2. Förderfähige Maßnahmen können in den folgenden vier Bereichen angesiedelt sein:

 

  • Hauptmischpulte FOH (Front of House)

Als FOH- oder Front-Of-House-Mischpult wird das Hauptmischpult einer PA (Public Address oder Beschallungsanlage) bezeichnet. Im Bereich der Beschallungstechnik ist mit „Front of House“ speziell der Punkt im Zuschauerraum gemeint, an dem der Tontechniker die von der Bühne kommende Musik für das Publikum aufbereitet und abmischt.  Hier werden elektrische Tonsignale von verschiedenen Quellen (z. B. Mikrofone, Abspielgeräte oder elektronische Klangerzeuger) auf zwei oder mehr Ausgangssummen meistens nach Frequenzgangs- und Dynamikveränderungen, zusammengefügt. Sowohl hauseigene wie externe Tontechniker, deren Auszubildende als auch die mitgebrachten Tontechniker der auftretenden Künstler bedienen diese Mischpulte und sorgen für den Sound im Publikumsraum.

 

  • Monitorpulte

Monitorpulte sind reine Bühnenmischpulte. Bei Live-Musikkonzerten werden Monitorlautsprecher zur Beschallung der Musiker auf der Bühne verwendet, da die PA für das Publikum (PA) die Bühne nicht ausreichend abdeckt. Das so genannte Monitoring dient den sich auf der Bühne befindenden Künstlern als  Orientierung in ihrem akustischen Umfeld. In den Live-Musikspielstätten ist das Monitoring unerlässlich. Die Bedienung des Monitormischpultes erfolgt gegebenenfalls durch einen separaten Tontechniker. Das Monitormischpult befindet sich zumeist auch im FOH-Bereich um den Höreindruck auf der Bühne durch den Tontechniker kontrollieren zu können. Monitorpulte werden in der Regel nur in mittelgroßen (201 bis 2.000 Pax) und großen Clubs (> 2.000 Pax) eingesetzt.

 

  • Lichtmischpult/ Showlicht

Digitale Lichtmischpulte sind Schnittstellen zwischen den Lichttechniker und der Bühnenlichtanlage. Diese arbeiten mit einem so genannten DMX-Signal (Digital Multiplex). Das ist ein digitales Steuerprotokoll, welches beispielsweise zur Steuerung der Movingheads, der Dimmer oder der Effektgeräte genutzt wird.

 

Diese unterteilen sich in:

  • Generic-Pulte (zur Steuerung von konventionellem Licht)
  • MovingLight-Pulte (zur Steuerung von intelligentem Licht)
  • Hybrid-Pulte (Zur Steuerung eines gemischten Setups von konventionellem und intelligentem Licht)
  • Interfaces: (kompatibel mit PCs, Laptops, USB-Sticks, die sowohl konventionelles als auch intelligentes Licht steuern)

Auch die „Gegenstücke“ zu den digitalen Lichtmischpulten, also Intelligente Moving-Lights und flächenlichtproduzierende, atmosphärische Lichttechnik (LED) sind förderfähig. Diese können aufgrund ihrer Funktionsvielfalt nicht von herkömmlichen Lichtmischpulten bedient werden. Auch können fertigproduzierte Lichtshows von Künstlern nur von digitalen Lichtmischpulten verarbeitet werden.

 

  • DJ-Set-ups

Ein DJ-Mixer ist ein spezielles Mischpult für DJs für ihre Live Performances. Digitale Mixing Tools verbinden das reale „Handwerk“ des DJs mit den Möglichkeiten virtueller Datenspeicherung und Verarbeitung. Ein DJ-Set-up besteht in der Regel aus zwei digitalen Abspielgeräten (CD, MP3 etc.) und einem digitalen DJ-Mischpult (Mixer).
Die so genannten Hardware Controller ermöglichen die physische Umsetzung der DJ-Software. Die Geräte ermöglichen eine intuitive Steuerung der Software via MIDI-Befehlen (Musical Instrument Digital Interface). In der Regel halten die Controller eine klassische 2- bzw. 4-Kanal Mixeransicht mit zwei Jog Wheels vor. Die Jog Wheels simulieren die Oberfläche eines Plattentellers oder CD-Players. Die Mixersektion ist bei einem Controller ebenfalls den typischen Anforderungen eines DJs zugeschnitten. Sie haben ähnliche Aufgaben und Funktionen wie ein Mischpult, nur dass sie den Bedürfnissen der DJs angepasst sind. Da die Vorhaltung von Musik heutzutage hauptsächlich mittels digitale Dateien stattfindet, sind die Geräte an kein Medium mehr gebunden und lassen damit vielfältigste Quellen zu. Mit der aktuellen Generation der DJ-Controller lassen sich unter anderem auch Live-Remixe schnell umsetzen. Einige Set-ups verfügen über USB-Schnittstellen, welche zusätzliche Soundkarten überflüssig machen. Ein solches Set-up entspricht der zeitgemäßen technischen Voraussetzung für ein künstlerisches, kreatives DJ Mixing.


2.3. Von der Förderung ausgeschlossen sind geringwertige Wirtschaftsgüter (unter 410 EUR) wie beispielsweise Kabel, Lautsprecher, Verstärker, Endstufen, Mikrophone und Effektgeräte sowie jegliches analoges Zubehör. Ausgeschlossen sind ebenfalls gebrauchte Geräte.


2.4. Personalkosten für die Planung, Begutachtung, Installation etc. sind nicht förderfähig.

 

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3. Antragsberechtigung

3.1. Die Zuwendungen werden auf Antrag gewährt.

 

3.2. Antragsberechtigt sind

  - Clubbetreiber (natürliche und juristische Personen), die

  • eine Live-Musikspielstätte mit Besucherkapazität von maximal 2.000 Personen betreiben,
  • ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben und
  • mindestens 24 Live-Musik Veranstaltungen pro Jahr realisieren.

 

Treten in der Spielstätte nur DJs auf, so muss die Mehrzahl, d.h. mehr als die Hälfte der Veranstaltungen durch einen "künstlerischen DJ" , d.h. jemanden der Live-Musik produziert, bestritten werden. Dies ist nachzuweisen. Der Betreiber muss die Musikspielstätte mindestens seit 12 Monaten betreiben und kann pro Spielstätte/Konzession maximal einen Antrag stellen.

  - gemeinnützige Vereine,

  • die Live-Musikveranstaltungen in wechselnden Räumen mit einer Besucherkapazität von maximal 200 Personen durchführen,
  • die ihren Sitz in der Bundesrepublik Deutschland haben,
  • die mindestens 24 Live-Musikveranstaltungen pro Jahr realisieren und
  • deren unterschiedliche Spielstätten sich in einem Umkreis von max. 50 km befinden.

3.3. Unternehmen der öffentlichen Hand sowie Unternehmen, an denen die öffentliche Hand oder die Kirche unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist, sind nicht antragsberechtigt.

 

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4. Fördervoraussetzungen

4.1. Auf die Förderung besteht kein Anspruch.


4.2. Die Fördermittel werden einmalig als nicht rückzahlbare Zuwendung im Sinne der §§ 23, 44 der Bundeshaushaltsordnung im Wege eines privatrechtlichen Fördervertrages zwischen der Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH und dem Antragsteller/der Antragstellerin bewilligt.


4.3. Um eine möglichst flächendeckende und ausgewogene Digitalisierung der Aufführungstechnik in Live-Musikspielstätten in der Bundesrepublik Deutschland zu erreichen, wurde die Regionalquote entwickelt. Anhand dieser Quote wird der bundesländerspezifische, maximale Förderanteil festgelegt. Weitere Details sind dem „Merkblatt Häufig gestellte Fragen“ zu entnehmen.


4.4. Die geförderte Aufführungstechnik unterliegt einer Zweckbindung von fünf Jahren. Wird die geförderte Aufführungstechnik vor Ablauf von fünf Jahren veräußert oder der Spielbetrieb der mit dieser Aufführungstechnik ausgestatteten Spielstätte eingestellt, so ist dies anzuzeigen und die Zuwendung anteilig an die Initiative Musik gGmbH zurückzuzahlen. Bei der Bestimmung der Höhe der Rückzahlung werden der Veräußerungserlös und die Dauer der zweckentsprechenden Nutzung berücksichtigt.


4.5. Der Fördervertrag kann aufgelöst werden, wenn der Kauf-/Verwendungsnachweis nicht binnen acht Wochen nach Abschluss des Fördervertrags vorgelegt wurde.


4.6. Für Vorhaben, mit denen vor Antragsbewilligung/Investitionsbestätigung bereits begonnen wurde, werden keine Zuwendungen gewährt.


4.7. Inventarisierungspflicht: Nach der allgemeinen Nebenbestimmung für Zuwendungen zur Projektförderung (AN-Best-P) ist der Zuwendungsempfänger verpflichtet, Gegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungswert 410 Euro (ohne Umsatzsteuer) übersteigen, zu inventarisieren. Soweit aus besonderen Gründen der Bund Eigentümer ist oder wird, sind die Gegenstände in dem Inventar besonders zu kennzeichnen.


4.8. Doppelförderungen durch den Bund sind ausgeschlossen. Landes- oder kommunale Förderungen können zur zusätzlichen Deckung des Eigenanteils genutzt werden.

 

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5. Art und Umfang, Höhe der Zuwendung

5.1. Die Zuwendung wird im Wege eines privatrechtlichen Fördervertrages zwischen der Initiative Musik gemeinnützige Projektgesellschaft mbH (Projektförderung) als Fehlbedarfsfinanzierung gewährt.


5.2. Gefördert werden Anschaffungskosten zwischen 1.000 EUR und 20.000 EUR.


5.3. Jede Förderung setzt einen Eigenanteil, d.h. eigene Mittel der Antragstellerin/des Antragstellers voraus. Zuwendungshöhe und finanzieller Eigenanteil sind bezogen auf die förderfähigen Investitionen gestaffelt. Der Eigenanteil darf 2,5 % des Jahresumsatzes bzw. der Jahreseinnahmen nicht übersteigen (bzw. der Umsatz des Jahres muss dem 40-fachen des eingeforderten Eigenanteils entsprechen). So berechnet sich der Eigenanteil beispielsweise wie folgt:

  • Bei einem Anschaffungswert von 1.000 EUR* beträgt der Eigenanteil 100 EUR, der Zuschuss 900 EUR.
  • Bei einer Anschaffung von 20.000 EUR* beträgt der Eigenanteil 10.000 EUR und der Zuschuss 10.000 EUR.

Die Staffelung ist im „Merkblatt Häufig gestellte Fragen“ dargestellt. Der Eigenanteil kann durch Landes- oder kommunale Fördermittel ergänzt werden.

 

* netto – nur im Falle der Vorsteuerabzugsberechtigung des Antragstellers.

 

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6. Verfahren

6.1. Der Antrag wird online unter www.livekomm.org ausgefüllt und abgesandt. Das Antragsverfahren startet am 11. Januar 2016.


6.2. Der Antragsteller erhält unmittelbar den ausgefüllten Antrag per E-mail zugeschickt und muß ihn unterschrieben in 1-facher Ausfertigung mit allen Anlagen an die LiveMusikKommission, Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm), Hamburg senden.


6.3. Dieser unterschriebene Antrag muss nach Inkrafttreten dieser Fördergrundsätze bis zum 08.02.2016 bei der LiveKomm eingehen.


Eine ausschließlich elektronische Antragsstellung ist nicht möglich.


6.4. Ein vollständiger Antrag enthält folgende Unterlagen:

  • vollständig ausgefülltes, unterschriebenes Antragsformular
  • unterzeichnete und vollständig ausgefüllte De-minimis-Erklärung,
  • ein lückenloses Jahresprogramm (Programmhefte, Flug– und Faltblätter oder ggf. Zeitungsberichte)
  • eine betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA oder vergleichbares) des abgelaufenen Geschäftsjahres
  • verbindliches Angebot für die geplante Anschaffung
  • Handelsregisterauszug / Vereinsregisterauszug oder Gewerbeanmeldung des Antragstellers in Kopie
  • gemeinnützige Vereine: Kopie des vom Finanzamt erteilten Gemein-nützigkeitsbescheids.
  • Kopie des vom Finanzamt erteilten Bescheides zur Vorsteuer-abzugsberechtigung.

6.5. Die Anträge können laufend gestellt werden. Nur vollständige und form-gerechte Anträge werden berücksichtigt.


6.6. Die Anträge werden wie folgt priorisiert und dann bearbeitet:

  1. Die postalisch eingereichten Anträge werden nach dem Datum ihres Eingangs bearbeitet. Wenn mehrere gleichberechtigte Anträge am selben Tag eingehen und dadurch die Regionalquote überstiegen wird, so werden die jeweiligen Anträge mit den meisten Livemusik-Konzerten zuerst berücksichtigt.
  2. Berücksichtigung der Regionalquote nach Bevölkerungsanteil der Bundesländer.
  3. Anzahl der Live-Musik-Konzerte des Vorjahres.
  4. Warteliste; nach Antragsende werden etwaige, nicht abgeforderte Mittel auf der Grundlage der Warteliste ausgeschüttet. Die Priorisierung erfolgt nach Anzahl der Konzerte.

6.7. Die Prüfung der Anträge sowie die Prüfung der Abrechnung und Belege nach Anschaffung erfolgt durch die LiveKomm.


6.8. Wurde der Antrag nach Prüfung als förderfähig eingestuft, erhält der Antragsteller/die Antragstellerin  durch die Initiative Musik den abzuschließenden Zuwendungsvertrag. Dieser muss innerhalb von einer Woche nach Erhalt unterschrieben bei der Initiative Musik eingereicht werden.


6.9. Der Abschluss des Fördervertrags erfolgt durch die Initiative Musik gGmbH.


6.10. Nach Schließung des Fördervertrags hat der Antragsteller 4 Wochen Zeit, die Investition vorzunehmen und abzurechnen. Die Mittel werden (nach Abrechnung und Belegprüfung durch die LiveKomm) von der Initiative Musik überwiesen.

 

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7. Datenschutz

Die LiveKomm und Initiative Musik verpflichten sich zur Verschwiegenheit über alle Informationen, die durch die Antragstellerin/den Antragsteller eingereicht wurden.


Die Antragstellerin/der Antragsteller muss einwilligen, dass LiveKomm und Initiative Musik berechtigt sind, die für die Vertragserfüllung relevanten Daten der Projektträger zu ausschließlich internen Erfassungs- und Dokumentationszwecken zu speichern. Sie werden diese Daten gesichert und vertraulich behandeln und diese nicht an Dritte weitergeben, es sei denn, dass dies zur Erfüllung der Rechenschaftspflichten gegenüber den Zuwendungsgebern oder zur sonstigen eigenen Rechnungsprüfung unerlässlich ist.

 

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8. Beihilferegelung

Die Zuwendung wird als De-minimis-Beihilfe im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission vom 18. Dezember 2013 über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union (ABl. EU L 352/1 vom 24.12.2013) auf de-minimis-Beihilfen bzw. der Verordnung (EG) Nr. 1998/2006 der Kommission vom 15. Dezember 2006 über die Anwendung der Art. 87 und 88 EG-Vertrag auf de-minimis-Beihilfen gewährt. Förderungen werden nur gewährt, wenn die Gesamtsumme der einem Unternehmen gewährten De-minimis-Beihilfen in einem Zeitraum von drei Steuerjahren 200.000 Euro nicht übersteigt.

 

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9. Inkrafttreten

Diese Fördergrundsätze gelten ab dem 11. Januar 2016.

 

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