Workshop 2 Spielstättenförderung

Entwicklung gemeinsamer Pilotprojekte zur Spielstättenförderung von Bund und Ländern

Spielstätten mit einem ambitionierten, kreativen Liveprogramm jenseits des Mainstreams sterben in Deutschland. Die Kostenschere wird immer größer, ein kulturell hochwertiger Auftritt vor – leider - 10 Gästen muss wirtschaftlich aufgefangen werden durch eine „Schöne Party“ am Wochenende. Die Glaubwürdigkeit eines genrespezifischen Clubs geht verloren, der musikalische Anspruch des Publikums und die Bereitschaft mehr als 15 EU R für einen Clubabend zu bezahlen ebenso. Die Auflagen und Erwartungen an den Club steigen und das private, oft ehrenamtliche Engagement der Betreiber ist ausgepowert. Immer mehr Spielstätten müssen schließen. Spielstättenförderung an sich ist Sache der Kommunen und der Länder - und ein schwieriges Kapitel. Kann mit diesem Workshop ein Netzwerk begonnen werden, das sich gegenseitig stützt? Könnte es den Bundesländern helfen, wenn das Handlungsfeld Spielstättenförderung gemeinschaftlich angegangen würde. Was können wir von denen, die sich damit schon seit langem auseinandersetzen, lernen? Sind modellhafte Pilotprojekte von Bund und Land oder Kommune denkbar?

Leitung:
• Norbert Niclauss –Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Teilnehmer:
• Andrea Rothaug – RockCity Hamburg e.V.
• Johannes Klose - Landesmusikrat Niedersachsen e.V.
• Thomas Baerens - Staatskanzlei NRW

Video

Workshop 2

beginnt bei

Track 1   

Johannes Klose über Kriterien der Spielstättenförderung

0 m 00 s

Track 2

Thomas Baerens über 2 Modelle von Spielstättenförderung

1 m 51 s

Track 3

Norbert Niclauss erklärt die weiteren Schritte

3 m 00 s

Flash ist Pflicht!
 
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