Häufig gestellte Fragen zum "APPLAUS - Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten 2016" (Spielstättenprogrammpreis Rock, Pop, Jazz)

Letzte Aktualisierung am 13.05.2016.

Häufig gestellte Fragen

Wofür wird der Spielstättenprogrammpreis APPLAUS – Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten (im Folgenden kurz „APPLAUS“ genannt) vergeben? 

Prämiert werden Spielstätten sowie Veranstalter[1] von Livemusikreihen, die ein kulturell herausragendes und auszeichnungswürdiges Livemusikprogramm im Bereich Rock, Pop und Jazz anbieten und sowohl die inhaltliche als auch finanzielle Hauptverantwortung tragen. Prämiert werden immer die Programme des Vorjahres.

Mit dem APPLAUS möchte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (nachfolgend „BKM“ genannt) durch eine bundesweite Spitzenförderung die Bedeutung der Spielstätten im Rock-, Pop- und Jazzmusikbereich unterstreichen und zu mehr Aufmerksamkeit für ihre Belange in den Kommunen und Regionen verhelfen.

 

Welche Preise werden vergeben?

Es werden dotierte Preise in drei Kategorien vergeben. In jeder Kategorie gibt es zusätzlich einen undotierten ersten Preis mit dem Titel "Spielstätte bzw. Programm des Jahres". Zudem kann die Jury bis zu zwei undotierte Sonderpreise vergeben. In jeder Kategorie gibt es grundsätzlich mehrere Preisträger. In der Regel werden insgesamt zwischen 50 und 60 Preise vergeben.

 

Kategorie I

  • Spielstätten mit regelmäßig mehreren eigenen Livemusikveranstaltungen pro Woche, d. h. in Summe mindestens 104 im Jahr.*
  • Urkunde mit einer Prämie von in der Regel 30.000 bis maximal 40.000 Euro.

 

Kategorie II

  • Spielstätten mit durchschnittlich einer eigenen Livemusikveranstaltung pro Woche, d. h. in Summe mindestens 52 im Jahr.*
  • Urkunde verbunden mit einer Prämie von in der Regel 15.000 bis maximal 20.000 Euro.  


Kategorie III – Programmreihen 

  • Veranstalter von festen Programmreihen mit mindestens 10 Livemusikveranstaltungen von unterschiedlichen Künstlern in einem Zeitraum von mindestens drei Monaten im Jahr
  • Spielstätten mit durchschnittlich weniger als einem Konzert pro Woche, mindestens aber 10 Veranstaltungen im Jahr
  • Urkunde verbunden mit einer Prämie in Höhe von 5.000,- Euro

 

* In Kategorie I und II sind begründete Unterbrechungen des Spielbetriebs bis zu insgesamt drei Monaten (insbesondere durch Renovierung u. ä.) zulässig.

 

Was ist als ein Konzert zu werten?

Als ein Konzert ist eine Veranstaltung zu werten, in der Livemusik öffentlich konzertmäßig aufgeführt wird und im Vordergrund steht. Mehrere Konzerte an einem Tag gelten als eine Veranstaltung, sofern für diese auch nur einmal Eintritt gezahlt wurde.

Neben Rock, Pop und Jazz kann auch experimentelle sowie elektronische Livemusik (Live-Einsatz von mindestens einem Instrument / Computer) zum auszeichnungswürdigen Livemusikprogramm zählen.

 


[1] Wir legen großen Wert auf geschlechtliche Gleichberechtigung. Aufgrund der Lesbarkeit der Texte wird vorwiegend die maskuline Form gewählt.

 

 

Preisgelder

Sind die Preisgelder zweckgebunden?

Ja, da es sich bei den Preisgeldern um Bundesmittel handelt und diese als zweckgebundene Projektförderung weitergegeben werden. Spielstättenbetreiber oder Veranstalter können die Preisgelder daher ausschließlich für die Fortführung des ausgezeichneten oder eines vergleichbaren Livemusik-Programms und/oder für Betriebs- oder Investitionskosten der ausgezeichneten Spielstätte verwenden. Die Preisgelder sollen insbesondere dazu beitragen, die Bedingungen für die auftretenden Künstler zu verbessern und generell dafür sorgen, dass die ausgezeichneten Clubs und Veranstalter auch weiterhin kulturell herausragende Livemusik-Programme anbieten können.

Bevor die Preisgelder ausgezahlt werden können, müssen die Clubs bzw. Veranstalter einen Kostenplan über die beabsichtigte Verwendung der Preisgelder einreichen. Kostenplan und tatsächliche Ausgaben müssen übereinstimmen. Abweichungen vom Kostenplan sind möglich, wenn sie vorher mit der Initiative Musik abgestimmt werden. Die Ausgaben müssen mit Belegen ein Jahr nach der Preisverleihung nachgewiesen werden.

Eine Kombination der Preisgelder mit Fördermitteln aus einem anderen Förderprogramm des Bundes (z. B. Digitale Investitionsbedarfe) für den gleichen Verwendungszweck ist nicht gestattet.

 

Achtung: Mit Hilfe der Preisgelder erworbene Gegenstände, deren Anschaffungs- oder Herstellungswert (netto) 410 Euro übersteigt, sind zu inventarisieren.

Sie dürfen ohne vorherige Zustimmung der Initiative Musik (weitergehend des BVA) vor Ablauf von 10 Jahren (IT – Bereich 4 Jahre) weder veräußert noch in anderer, dem Zuwendungszweck widersprechender Weise, verwendet werden. Nach Ablauf der Zweckbindungsfrist kann der Gegenstand, soweit er nicht zur Fortführung der satzungsmäßigen Aufgaben benötigt wird, veräußert werden. In diesem Fall ist der Mindesterlös zu erzielen, der den Einnahmen des Haushalts zuzuführen ist. Treten Umstände ein (Einstellung der Förderung, Änderung der satzungsmäßigen Aufgaben), die eine zweckentsprechende Verwendung nicht mehr ermöglichen, ist die Entscheidung der Initiative Musik (weitergehend des BVA) zur weiteren Verwendung einzuholen. Dabei sind Zustand und geschätzter Restwert der fraglichen Gegenstände sowie eine Vorschlag zur weiteren Verwendung mitzuteilen.

 

Was ist unter der 40%-Fördermittelhöchstgrenze zu verstehen?

Antragsberechtigt sind nur Betreiber, die ihre Spielstätte mit weniger als 40%  des Gesamtumsatzes aus öffentlichen Mitteln finanzieren. Hierzu zählen finanzielle Mittel, aber auch unbare Leistungen, wie kostenfreie Überlassung von Räumlichkeiten oder Personal. Anträge der Kategorie III sind von dieser 40%-Regelung ausgenommen.

 

Warum gilt die 40%-Fördermittelhöchstgrenze nicht für Bewerbungen der Kategorie III?

Eine Fördermittelhöchstgrenze in der Kategorie III würde zum Ausschluss zahlreicher sog. Kleinstveranstalter von Livemusikprogrammen (feste Reihen) führen. Angesichts der häufig recht kleinen Budgets solcher Kleinstveranstalter ist die Fördermittelhöchstgrenze oft schnell mit z. B. Bereitstellung eines Veranstaltungsraumes o. ä. erreicht. Um ihnen auch eine Bewerbung für den Spielstättenprogrammpreis APPLAUS zu ermöglichen, gilt die Fördermittelhöchstgrenze daher nicht für Bewerbungen in Kategorie III. 

Antragsverfahren

Für welche Spielstätten in Kat. I und Kat. II können Anträge gestellt werden?

Antragsberechtigt sind Spielstättenbetreiber in Deutschland, die einen oder mehrere Veranstaltungsräume (unter einer Konzession / einem Namen) haben und zu weniger als 40 Prozent aus öffentlichen Mitteln (einschließlich unbarer Leistungen) finanziert werden. Die Besucherkapazität des Veranstaltungsraum / der Veranstaltungsräume, für den/die der Antrag gestellt wird, darf insgesamt maximal 1.000 Personen aufweisen Jeder Antragsteller darf sich mit maximal einer Spielstätte bewerben.

 

Beispiele:       

  • Eine Spielstätte hat zwei Veranstaltungsräume mit einer Besucherkapazität von 300 und 600 Personen. Der Antrag kann für das Programm beider Räume gestellt werden.
  • Eine Spielstätte hat einen Veranstaltungsraum mit einer Besucherkapazität von 1.200. Die Spielstätte ist somit nicht antragsberechtigt.
  • Eine Spielstätte hat zwei Veranstaltungsräume mit einer Besucherkapazität von 400 und 800 (also mehr als 1000) Personen. Es kann nur ein Antrag für einen der Veranstaltungsräume und somit auch nur mit dem Programm dieses Veranstaltungsraumes gestellt werden. Veranstaltungen, welche in beiden Veranstaltungsräumen stattfinden, können nicht mit angegeben werden.

 

 

Können 2016 auch Bewerbungen eingereicht werden für Spielstätten, die bereits mit dem APPLAUS / Spielstättenprogrammpreis eines Vorjahres ausgezeichnet wurden?

Ja, teilnahmeberechtigt sind 2016 auch Spielstättenbetreiber und Veranstalter, die bereits mit dem APPLAUS / Spielstättenprogrammpreis prämiert wurden.

 

Was ist unter „Rental“-Veranstaltungen zu verstehen, die von der Teilnahme ausgeschlossen sind?

Es dürfen nur solche Livemusik-Veranstaltungen in das eingereichte Programm aufgenommen werden, bei denen dem Künstler / der Agentur weder ganz noch anteilig Grundkosten (z. B. Raummiete, Haus-Personal, Haus-Technik) der Veranstaltung berechnet wurden („Rentals“) bzw. garantiert werden mussten. Einzige Ausnahme ist die garantierte (angemessene) Gage in Verbindung mit einer zusätzlichen Einnahmebeteiligung ab Break Even.

„Risiko-Splitdeals / Türdeals“ sind hingegen zugelassen, sofern die Einnahmen ausschließlich mit einem vorab festgelegten prozentualen Anteil aufgeteilt wurden, und keine pauschalisierten Kostenpositionen im Vorwege abgezogen wurden. Dabei müssen mindestens 50% an den Künstler / die Agentur fließen. Eine Ausnahme bildet die Zahlung einer garantierten Künstlergage im Zusammenhang mit dem zuvor genannten Split ab einem Break Even.

Falsche Angaben führen zur Ablehnung des ganzen Antrags. Sollten sich Angaben nach einer Prämierung als falsch herausstellen, wird der Preis gänzlich aberkannt.

 

Kann ein Antragsteller mehrere Anträge einreichen?

Pro Antragsteller darf nur ein Antrag für eine Spielstätte eingereicht werden. Dieser Antragsteller kann darüber hinaus für maximal eine Programmreihe einen weiteren Antrag stellen. Diese Reihe darf nicht in der Spielstätte stattfinden, für die der Antragsteller bereits einen Antrag gestellt hat. Ein Veranstalter darf nur einen Antrag für eine Programmreihe stellen.

 

Wie stelle ich den Antrag für meine Spielstätte oder Veranstaltungsreihe? 

Der Antrag ist online und schriftlich/postalisch bis zum Antragsschluss (Dienstag, der 28. Juni 2016 um 18 Uhr) bei der Initiative Musik gGmbH rechtsverbindlich unterschrieben einzureichen.

Der Online-Antrag ist ab Antragsbeginn zu finden auf der Website der Initiative Musik gGmbH. Link: https://spielstaetten-initiative-musik.antragsverwaltung.de

Ein Antragsmuster (dies bitte nicht ausfüllen) liegt dort zum Herunterladen als Beispiel bereit.

 

Können Umbaupausen sowie urlaubs- und saisonbedingte Pausen mitgerechnet werden?

Spielstätten, die begründete Pausen von maximal 3 Monaten in Ihrem Livemusikprogramm aufweisen, können einen Antrag stellen. Jedoch werden die Pausen nicht anteilig an die Konzerte angerechnet, mit denen sich beworben wird. Anders gesagt: Nur die reale Anzahl an Konzerten ist Grundlage für den Antrag zum APPLAUS.

 

Datenschutz

Ihre Daten werden vertraulich behandelt, nicht veröffentlicht und nicht an Dritte (Verbände, GEMA, Werbetreibende etc.) weitergegeben; hiervon ausgenommen ist die Jury und die Steuerungsgruppe des APPLAUS sowie die zur Abrechnung der Fördergelder verantwortlichen Bundeseinrichtungen (BKM, Bundesverwaltungsamt, Bundesrechnungshof).

 

Wie umfangreich ist der Antrag?

Der Antrag umfasst 44 Fragen in Kategorie I & II und 39 Fragen in Kategorie III. Hinzu müssen 4 (in Kategorie I & II) bzw. 2 (in Kategorie III) Dateien hochgeladen werden.

Darunter zu finden ist eine vorgegebene Auflistung der Konzerte, auf deren Grundlage der Spielstättenbetreiber bzw. Veranstalter seinen Antrag stellt. Zu finden ist diese vorgegebene Auflistung hier: http://www.initiative-musik.de/fileadmin/PDFs/SPPP/APPLAUS2016/2016_-_Vorlage_Jahresprogramm.xls

 

 

In welchem Zeitraum kann der Antrag abgegeben werden? 
Die Antragsrunde für den APPLAUS 2016 beginnt am Dienstag, den 17. Mai 2016. Der Antragsschluss ist der 28. Juni 2016 um 18 Uhr. 

 

 

Wo sind die Teilnahmebedingungen zu finden?

Die Teilnahmebedingungen sind unter diesem Link zu finden: http://www.initiative-musik.de/ fileadmin/PDFs/SPPP/APPLAUS2016/Teilnahmebedingungen_APPLAUS_2016.pdf

Änderungen der Teilnahmebedingungen sind möglich und werden auf der Internetseite der Initiative Musik veröffentlicht.

Jury

Wie setzt sich die Jury zusammen?

Die Jury setzt sich aus neun fachkundigen Mitgliedern der deutschen Musikbranche zusammen, u. a. Spielstättenbetreiber, professionelle Musiker sowie Musikjournalisten. Es findet ein turnusmäßiger Wechsel in der Jury statt, damit ändert sich die Zusammensetzung von Jahr zu Jahr.

Für die Besetzung der Jury schlägt die Initiative Musik der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters, nach Konsultation der Bundeskonferenz Jazz und der Livekomm fachkundige Personen vor. Anschließend wird die Jury von der Kulturstaatsministerin, Prof. Monika Grütters, berufen.

Sobald die Jurymitglieder für 2016 berufen sind, finden Sie hier einen Link dazu.

 

Wie trifft die Jury ihre Entscheidung?

Alle eingegangenen Anträge werden vorab auf ihre formale Richtigkeit (z.B. Vollständigkeit der Unterlagen, Unterschrift, Besucherkapazität etc.) durch die Initiative Musik geprüft. Bei formalen Fehlern setzt sich die Initiative Musik zur Klärung mit den Antragstellern in Verbindung. Die formale Vorprüfung findet im Zeitraum vom 01. Juli 2016 bis 31. Juli 2016 statt. Anschließend erhält die Jury die vorgeprüften Anträge zur fachlichen Bewertung.

Die einzelnen Jurymitglieder treffen eine Vorauswahl unabhängig, eigenständig und geheim in Form eines Online-Voting-Systems. Danach findet eine Jurysitzung statt, in der die endgültigen Entscheidungen getroffen werden. Um die Unabhängigkeit der Jury sicherzustellen, werden Entscheidungen nicht öffentlich begründet.

 

Was sind die wichtigsten Entscheidungskriterien der Jury?

Für die Jury ist entscheidend, ob das eingereichte Programm der Zielsetzung des APPLAUS entspricht, ob also der betreffende Club oder die Veranstalter – oftmals auch mit hohem finanziellen Risiko – kulturell herausragende Livemusikprogramme anbietet und damit maßgeblich zum Erhalt der kulturellen Vielfalt in Deutschland beiträgt.

Hierfür sind vor allem folgende Kriterien entscheidend:

  • eine qualitativ anspruchsvolle, trendsetzende und kreative Programmkonzeption und –realisation,
  • angemessene Konditionen für die ausübenden Künstler,
  • einen hohen Anteil nationaler Bands, Künstler und/oder Nachwuchskünstler,
  • Programmschwerpunkte im Bereich zeitgenössischer Jazz oder experimentelle Rock- Popmusik,
  • experimentelle, innovative Programmauswahl,
  • kulturell und konzeptionell ambitioniertes Programm.

 

Wie bestimmt die Jury den Sonderpreis / die Sonderpreise?

Seit 2015 kann die Jury bis zu zwei undotierte Sonderpreise vergeben. Im Vorfeld der Jurysitzung können die Jurymitglieder begründete Nominierungen für Sonderpreise einbringen. In der Jurysitzung wird über die eingegangenen Vorschläge dann entschieden.

Finanzierung und Verantwortlichkeit

Wie wird der APPLAUS finanziert und wie werden die Gelder genutzt?

Für die gesamte Organisation des Preises (Auswahl- und Abwicklungsverfahren sowie Preisverleihung) und die mit der Auszeichnung verbundenen Preisgelder stehen der Initiative Musik aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages 1.000.000,- Euro aus dem Etat der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien zur Verfügung.

Wenn zusätzlich regionale Mittel (vom Land oder der Kommune) verfügbar sind, werden diese für die Preisverleihung eingesetzt.

Ca. 90% der Mittel werden für die Preisgelder der Preisträger genutzt.

Ca. 10% der Mittel werden für die Verwaltung des Preises genutzt. Hierzu zählen u. a. auch:

  • Vorbereitung, Durchführung und Abwicklung über 2,5 Jahre (u. a. Personalkosten, Antragsverfahren- und Datenbank, Urkunden- und Plakettenherstellung, Kommunikationskosten, Reisekosten, Jury, Büro- und Verwaltungskosten)
  • Preisverleihung (u. a. Raummiete, Produktionskosten, Veranstaltungstechnik, Catering, lokale Personalkosten, Versicherung)
  • Bühnenprogramm der Preisverleihung (u. a. Gagen der Künstler, KSK, GEMA, Reisekosten) und Reiskostenzuschuss der Preisträger (Fahrt- sowie Übernachtungskosten aller an der Preisverleihung teilnehmenden Preisträger)
  • Presse, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing über 2,5 Jahre (u. a. Berichterstattung, Fotografen, Pressearbeit, Presseclipping, grafische Aufarbeitung, Dokumentation, Workshops zum Antragsverfahren). Der weitere Ausbau ist ein Schwerpunkt in 2016 (siehe auch Ergebnis der Evaluation: Unterstützung der Preisträger bei ihrer Öffentlichkeitsarbeit, Verstärkung der Kommunikation mit den kulturpolitischen Akteuren in Bund, Länder und Kommunen, usw.)

 

 

Wer ist für die Durchführung, Ausrichtung und Planung des Preises verantwortlich?

Die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien verleiht den APPLAUS für herausragende Livemusikprogramme. Der APPLAUS ist ein Projekt der Initiative Musik gGmbH. Zur Durchführung setzt sich die Initiative Musik gGmbH mit der Bundeskonferenz Jazz (BK Jazz) und der LiveMusikKommission Verband der Musikspielstätten in Deutschland e.V. (LiveKomm) ins Benehmen. Aus jeder der genannten Parteien setzt sich auch die sogenannte „Steuerungsgruppe“ zusammen, welche beratend bezüglich Planung und Durchführung des Preises tätig ist.

Preisverleihung

Wann, wo und wie findet die Preisverleihung statt? 
Der Ort der Preisverleihung rotiert jährlich. 2016 findet die Preisverleihung für den APPLAUS am 24. Oktober im Schauspiel Depot 2 in Köln statt. Zielgruppe der Preisverleihung sind Spielstättenbetreiber, Preisträger, Antragsteller, interessierte Spielstättenbetreiber sowie Veranstalter, in der Kulturpolitik Verantwortliche aus den Ländern und Kommunen sowie Pressevertreter.

 
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