Escapado

Bandname

Name

Escapado

Mitglieder

Sebastian Henkelmann
Christoph Voß
Sven Gunkel
Felix Potz

Ort

Flensburg

Bundesland

Schleswig-Holstein

Genre

Rock/Alternative/Metal/Punk

Label

Grand Hotel van Cleef

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing

Förderrunde

Runde 8 (2009)

Website

www.escapado.com

Kontakt

escapado-info(at)gmx.net

Booker

danny(at)ghvc.de

Tourdaten

neu.escapado.com/?cat=3

Presseinfo

Auf dem Cover ein Staudamm, der wahrscheinlich eine Strecke von 500 Metern übertrifft. Davor, im Strom, drei kleine rote Warnbojen, die wirken wie Papierschiffe in einer Hawaiiwelle kurz vor dem Brechen. Ein passenderes Cover hätte man sich fast nicht vorstellen können für die neue ESCAPADO-Platte. Denn Bojen gehen nicht unter. Egal was passiert. Eine Boje ist vielleicht klein auf dem Ozean, aber sie schwimmt, oben, unbeirrbar! Ein Lied auf dem neuen Album heißt “Gezeichnet”. Das Lied ist für alle und nicht zuletzt ein Soundtrack für die Band selbst. Musiker kommen, Musiker gehen, doch ESCAPADO bleiben bestehen, um einen alten Fußballschlager ein wenig umzudichten: Zwei raus, zwei Neue rein. Der Beinahe-Bandtod is now just the beginning. Es ist immer wieder gut, nahe Verwandte, die keine Ahnung von Musik haben, nach einer Kategorisierung zu fragen. So meinte mein Onkel zur neuen ESCAPADO: “Musik, als ob man eine Abrissbirne in ein Planetarium krachen lässt – während der Vorstellung!”

Doch vielleicht stimmt genau diese krude Feststellung. Auf der neuen ESCAPADO hört man, so man denn will, beides. Das Universum und Schleswig Holstein. Die Apokalypse und die Katharsis. Simplizität und Komplexität. Und über allem schwebt das unübertroffene Gitarrenspiel von Sebastian Henkelmann, der es wie kaum ein anderer schafft, mit seinen sechs Saiten Rifflandschaften zwischen dem 3. Weltkrieg und einer Sommerwiese hinter dem Atomkraftwerk zu malen. Sei es im Intellomosh-Opener “Petenwell”, im darauf folgenden Titeltrack “Montgomery Mundtot”, der sich nach krschhschsck-hackhack in ein Prog-Melodie-Outro verliert oder dem fast schon orchestralen “Durchatmen”. Und mit “Freiraum” liefert die Band einen Hit ab irgendwo zwischen “Pet Sematary”& “Black Hole Sun”. Produziert wurde das Ganze von Kurt Ebelhäuser. Escapado 2010. Halten das Zepter, aber schreien den König an.

Thees Uhlmann

 
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