Everlaunch

Everlaunch

Name

Everlaunch

Mitglieder

Thorsten Finner
Patrick Hoke
Andreas Ott
Sönke Jäger
Sebastian Schecker

Ort

Rotenburg

Bundesland

Niedersachsen

Genre

Rock

Label

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

17 (2012)

Website

www.everlaunch.de

Kontakt

info@everlaunch.de

Booker

heiko(a)mightytunes.de

Tourdaten

www.everlaunch.de

Presseinfo

Der Tag von Liam Gallaghers Kehlkopfentzündung - und die anderen zwölf wunderbaren Jahre.

Sie sind Freunde. Sie sind eine Band. Sie haben keinen Bock auf übertrieben hippes Star-Getue, aber ziemlich viel Bock, ihr Ding durch zuziehen. Das Magazin Intro bescheinigt Everlaunch „intelligenten Indie-Rock, der platte Klischees vermeidet und locker auch den internationalen Vergleich besteht“ und Musikexperte Markus Kavka gesteht: „Berührt mich. Ein größeres Kompliment kann ich Musik nicht machen.“ Nach bereits mehr als 350 Live-Auftritten werden Everlaunch 2012 ihr zweites Studioalbum herausbringen und damit ihre Erfolgsgeschichte weiter schreiben. Eine Geschichte, die auch du kennen solltest:

VOM SKATEPARK IN DIE BUTZE.

Im September 1999 begegnen sich Patrick, Todde und Andi erstmals beim Skaten. Doch bald geht es für die Drei weniger um das Rollbrett als um Rock´n´Roll, denn sie alle verbindet die Leidenschaft zur Musik. Schnell steht der Plan aus jugendlichem Leichtsinn und großer Vision: Wir gründen eine Band! Todde und Patrick schreiben Texte, Andi leiht sich einen Bass und zu guter letzt wird per Demotape auch der Drummer und Schulkollege Sönke begeistert. Bei den ersten gemeinsamen Proben merken die Jungs schnell, dass da einiges geht – musikalisch und freundschaftlich. Aufgeregt feiern sie als Everlaunch noch im selben Jahr ihr Live Debüt – vor 500 Mitschülern in der Aula des Rotenburger Ratsgymnasiums. Bald darauf lernt die Band Sebastian kennen. Er bringt sie auf die Idee, ein leer stehendes Haus zwischen Feldern und Wald zu mieten. Die „Butze“ war geboren und von nun an Schauplatz für Proben und unzählige Sessions. Vor allem aber eine gute musikalische Schule, um in kleinen Schritten dem eigenen Stil auf die Pelle zu rücken. Bis heute sind Everlaunch in derselben Besetzung, denn „diese Band ist die einzige Sache, an die wir glauben.“

DIE STRASSEN POLENS SIND LÖCHRIG, DIE INTENSIVSTATION RUMPELT.

In den folgenden Jahren nimmt der Weg von Everlaunch klarere Richtungen an. Sie gründen ihre eigene Booking-Agentur, nehmen 2002 in Eigenregie die LP [p.a.s.t.] auf und dabei von Alternative bis Brit-Pop stilistisch alles mit, was ihnen gefällt. Drei Jahre später erscheint ebenfalls im Alleingang „Plastic Affairs“. Musikalisch zeichnet sich nun deutlich ein roter Faden ab – dieser zieht sich auf zwischen Indie und Pop. Zwischen den beiden Scheiben liegt eine turbulente Zeit aus unzähligen Auftritten und der kompletten Selfmade-Palette: Todde kümmert sich um sämtliche Art Works, Andi wird zum Finanzminister, Patrick übernimmt die PR Arbeit, Sebastian wird Livetechniker, Sönke fährt die Band in seinem klapprigen VW-Bus von Gig zu Gig logistisch-chaotisch quer durch die Republik - wie es sich für eine selbst geplante Tour gehört. Ihre Reise führt Everlaunch auch nach Polen, wo sie sich beim Rockowy Festival unter anderem mit den Beatsteaks Bühne und Applaus teilen. Erstmals nehmen auch die Medien mehr Notiz und die Zeit entwickelt sich zu einem unvergesslichen und erfahrungsreichen „Taumeln von Show zu Show“: Bei einem Support Gig für Eskobar stolpern Everlaunch ohne Soundcheck direkt auf die Bühne, im Hannoveraner Club „Intensivstation“ befindet sich ihr Backstage unter einem rumpelnden Freudenhaus und in Thannhausen spielen sie vor sieben Leuten in einer riesigen Halle. Zu einer Konstante in Sachen ausverkaufter und rauschender Gigs wird für Everlaunch das Padam in Riepe.

GALLAGHERS STIMMVERLUST TRIFFT AUF GESUNDEN GRÖßENWAHN.

Der Ansporn, ein Label zu finden, wächst von Tag zu Tag und das neue Demo „Goodband Promo“ entsteht. Dann plötzlich das: Bei einem ihrer unzähligen Auftritte, entdeckt Veranstalter Folkert Koopmans die Band und lädt sie 2006 ein auf dem Hurricane Festival zu spielen. Anfang 2007 kommt die Truppe produktionsmäßig das erste Mal raus aus ihrer Butze. In den Hamburger Studios M.O.B, Karo und VOX entsteht mit Produzent Michael Hagel (Kettcar, Grönemeyer) die „erste echte Platte“. Everlaunch verschanzen sich und es gibt nichts außer Mukke, Bier und Mukke. Streicher, Synthies, und Keyboardklänge halten Einzug – „Suburban Grace“ entsteht. Während die Suche nach einem Label weiter geht, wächst zugleich die Anzahl derer, die an die Band und ihr riesiges Potenzial glauben. Zu Michael Hagel gesellt sich Timo Dorsch - der Mann mit Hut - und bleibt bis heute Produzent der Band. Heiko Wessels (mightytunes) wird Booker und Verleger, in Zusammenarbeit mit Budde Music Berlin zum Verlag. Folkert Koopmans (FKP Scorpio) bucht die Jungs im Sommer 2009 erneut für Hurricane, Southside, Area4 und Highfield Festival. Doch bereits im Februar desselben Jahres kommt es zu einem noch erhabeneren Ereignis. Wegen einer Kehlkopfentzündung Liam Gallaghers muss das Düsseldorfer Oasis Konzert verschoben werden, ein neuer Support wird gesucht, selbstbewusst sprechen Everlaunch den Booker Christopher Brosch an - und der schlägt ein. Und so spielen Everlaunch am 4. Februar 2009 im ausverkauften Haus mit 8000 Zuschauern im Visier und den Legenden Noel und Liam Gallagher im Nacken eines der unvergesslichsten Konzerte ihrer bisherigen Karriere.

RENNE, RENNE, RENNE.

Wir haben immer gespielt, wo wir konnten. Jede Milchkanne und verruchte Kneipe. Läden ohne PA, Monitore oder gar Bühne. Shows, für die es was zu Essen gab und ne siffige Matratze.“ Und so geht die Liebe und die Leidenschaft der Jungs weiter und weiter: Die Videos zu „Run Run Run“ und „Seesaw“ laufen 2009 auf Rotation bei MTV, Support-Gigs für Blackmail, Hard-Fi, Louis IV oder Glasvegas rücken ins Portfolio, neue Ideen und Ziele treiben die Band-Famile voran. Bereits während der Suburban Grace Tour 2009 als auch im Sommer 2010 ziehen sich Everlaunch und Timo Dorsch ins Farmland Quadenschönfeld zurück - das einzige und einstige Privat-Tonstudio der ehemaligen DDR. Zwischen den örtlichen Attraktionen Sommerrodelbahn und Tankstelle entstehen neue Songs fürs nächste Album. Samt kreativem Lagerkoller geht es im Herbst 2010 von dort direkt ins Hamburger Studio Bellafonte. Seit diesem Frühjahr nun steht die neue Produktion und die „klingt nicht wie, sondern klingt nach uns“. Instrumente wie Banjos, Hörner, Trompeten und Chorgesänge fließen in die neuen Stücke, beim Songwriting werden andere Türen geöffnet und Live-Techniker Sebastian, unter Freunden Schecker genannt, wechselt ans Keyboard. „Wir bewegen uns völlig frei auf neuen Pfaden und alles fügt sich ganz natürlich zusammen.“ Ganz klar, für das zweite Studioalbum von Everlaunch „wurde der Kern freigelegt. Egal was links und rechts passiert. Wir wissen, was wir wollen – vielleicht ist das unsere Art von Erwachsenwerden.“

EIN 12-JAHRES-RESUMEE IN LICHTGESCHWINDIGKEIT.

Mit den selben fünf Idioten das ganze Leben, so was wird man nicht so einfach knicken.“ Seit 1999 haben die Freunde Patrick, Todde, Andi, Sönke und Sebastian ihre Leidenschaft der Musik verschrieben. „Speed Of Light“, einer der neuen Everlaunch Songs, beschreibt diesen Zusammenhalt perfekt. „Er handelt vom Glück, Teil all dessen sein zu dürfen und der inneren Zufriedenheit, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. 1,2,3,4,5,6,7,8 ... years gone by“. Auch musikalisch bringt es „Speed Of Light“ auf den Punkt. „Der Song beginnt ganz intim, nur mit Gitarre und Gesang, und endet als großartige Rocknummer.“ Eine gute Nummer zu einer großen Geschichte, die auch du jetzt kennst. Also auf ins nächste Kapitel.

 
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