Get Well Soon

Get Well Soon

Name

Get Well Soon

Ort

Mannheim

Bundesland

Baden-Württemberg

Genre

Pop

Label

City Slang Records

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour

Förderrunde

02 (2008), 8 (2009)

Website

www.youwillgetwellsoon.com

Kontakt

christof(a)cityslang.com   

Booker

severin.sost(a)sweatshopagency.com

Kurztext

Eine Blitzkarriere hat der Multiinstrumentalist Konstantin Gropper hingelegt. Sein Home-Recording-Debüt, das 2008 erschien, schlug in der deutschen Indie-Gemeinde ein wie eine Bombe und stieg bis auf Platz 28 der Album-Charts. Dynamischer Indie-Rock, reich an atmosphärischen Klanggebilden und faszinierend weitem Songwriting–Spektrum, sowas hört man nicht alle Tage. Doch das, woran viele scheitern, nämlich einen solchen Coup zu wiederholen, gelang ihm mit dem  zweiten Album „Vexations“, das er mit Gastmusikern dieses Mal als exquisite Studioproduktion einspielte und das Ergebnis seines Vorgängers nochmal übertrumpfte. Hut ab!

Presseinfo

Im weißen Lärm einer Zeit, in der populäre Musik allgegenwärtig und Fastfood-gerecht aus
Millionen von Boxen plärrt, hat Get Well Soon einen Ort der Ruhe erbaut.


„Rest now, weary head, you will get well soon“- das Debütalbum der Band von Konstantin
Gropper - lädt ein sich zurück zu lehnen, und die Augen zu schließen. Wunden werden
verbunden und Narben gezählt - durchatmen.


Die Musik ist derweil auf Wanderschaft. Zeitlos streift sie durch Genres; Folk und Electro
gehen Hand in Hand, die Klassik spät am Horizonte - eine Ahnung von vergangenen
Epochen - und Hooks der Popmusik am Wegesrand, mit leichter Ironie berührt. Konstantin
hat seine stärksten Werke aus drei Jahren seines Schaffens als Solokünstler auf einer Platte
versammelt: Melancholisch und düster strahlen sie die Ruhe und die Hoffnung derer aus, die
raus sind aus dem ewigen Reigen um das goldene Kalb des Fortschritts: Take this hand now
/ there is no time to waste / the first gets the land / where we need to build our home / Quiet
people build the hardest gold.
Die Kunst von Konstantin ist es, sich jeglichen Anstrengungen der Kategorisierung zu
entziehen, Get Well Soon mit jedem Song neu zu schmieden. Was durchblitzt sind
Erinnerungen an traurige Balladen von Leonard Cohen, das gebrochene Ächzen von Tom
Waits, das laisser faire of the lost von Nick Cave, die Schwerelosigkeit von Thom Yorke.

Speaking of Leonard Cohen - auch Konstantin bittet schöne Frauenstimmen zum Duett:
unter anderen singt die wilde und lebenslustige Songwriterin Wallis Bird mit ihm die barockangeschossene
Banjo-Country-Ballade des Todes, “Your Endless Dream”. Sie: And it feels
like Iʼve never been loved / And it seems like Iʼll never be loved Er: I hold your hand till the
bleeding stops / I hold your hand till you fall apart / And you dream your endless dream
Genrewechsel: Get Well Soon interpretiert “Born Slippy” von Underworld - allerdings nicht im
Stile einer noch härteren Dance-Version des Techno-Klassikers (im Zeichen endloser,
schaler Popkopien). Im Gegenteil, es ist eine leise, nachdenkliche Version - das legendäre
Pianoriff ruhig und verzögert gespielt, sanfter Gesang, gebrochene Beats, und doch die
gleiche unbändige Energie - das zerrissene Gefühl von Lebenslust und Aufruhr.

Live legt Get Well Soon nochmals zu und wird zu einem intensiven Erlebnis: Bis zu acht
Musiker stehen auf der Bühne (Gitarre, Bass, Schlagzeug, Drums, Klavier, Trompeten,
Bango, Geige..), und die Intimität des Albums entwickelt durch den Organismus der Band
eine grandiose Dynamik. Wer mit schwerem Herzen und geschundener Seele zum Konzert
pilgert sollte, verlässt es nach diesem Sound wohl gestärkt und frohen Mutes.
Es ist als hätte der Wizard of Oz tatsächlich ein Haus der Ruhe auf die böse Hexe des Osten
fallen lassen: Wake up, sleepy head! All your fear has left!


Konstantins Musik hat viel gesehen, seine Lieder scheinen jung doch weise - von
Generationen getragen, und schließlich im Auge des Sturms angekommen : Itʼs not a secret
that Iʼm king without a land / Iʼm a captain without sea / So let me pretend / To find my home
again. Alles was wir haben ist uns selbst - und einander.


Wir sind zuhause. Get Well Soon.

 
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