Jazzanova

Jazzanova

Name

Jazzanova

Mitglieder

Stefan Leisering
Axel Reinemer
Alex Barck
Claas Brieler
Juergen v. Knoblauch 

Ort

Berlin

Bundesland

Berlin

Genre

Soul / Funk / Rap / RnB / Hip-Hop / World/ Music Reggae

Label

Sonar Kollektiv

Fördergegenstand

Tour/Festival

Förderrunde

6 (2009)

Website

www.jazzanova.com

Kontakt

contact(a)jazzanova.com

Booker

contact(a)sonarkollektiv.de

Tourdaten

www.jazzanova.com

Kurztext

Live auf der Bühne spielen Jazzanova mit der Energie eines Vulkanausbruchs. Die sechsköpfige Nu Jazz Band sprüht vor Leidenschaft und diese Funken springen über auf das begeisterte Publikum. Das Berliner DJ- und Produzenten- Kollektiv bringt seit 1995 unterschiedliche Genres auf einen Nenner und kreiert damit einen Sound, der sich in der nationalen und internationalen Musikwelt Gehör verschafft. Dabei sind ihre Wurzeln klar erkennbar: sie liegen im Jazz und Soul und werden progressiv mit Folk und Broken Beat kombiniert.

Presseinfo

Jazzanova ist viele unterschiedliche Dinge für viele unterschiedliche Menschen. Seit über fünfzehn Jahren beschäftigt sich das umtriebige Kollektiv aus Berlin damit, zu produzieren, zu komponieren, zu arrangieren, zu remixen, aufzulegen und unsere musikalische Welt zu formen – in Clubs, im Studio, live auf der Bühne und mit ihrem Label Sonar Kollektiv. Ihre „sehr fruchtbare musikalische Welt“ (Time Out NY), die „ein musikalisches Pulverfass entzündet“ (The Face), ist „bisher eine der besten Fusionen all der ungleichen Elemente der Clubmusik“ (Straight No Chaser) und „hat die Jazz-Dance und Downtempo-Szenen seit Jahren dominiert, sowohl mit dem eigenen Label als auch mit zahllosen Remixen“ (Phoenix New Times). Der bisherige Weg von Jazzanova steht für lebendigen Wandel und stetige Weiterentwicklung: von den ersten, gesampleten und programmierten Produktionen, die 2002 im Album „In-Between“(Jazzanova Compost Records - JCR025-2, 2002) gipfelten, über den „Belle et Fou“-Soundtrack , den sie mit einem kompletten Orchester aufnahmen, bis zum Singer-Songwriter-Soul von „Of All The Things“ (2008). Während der letzten drei Jahre tourte Jazzanova außerdem mit einer neunköpfigen Live-Band quer durch die Welt, was sich positiv auf die aktuellste Veröffentlichung auswirkt: „The Funkhaus Studio Sessions“(Sonar Kollektiv – SK237CD, 2012). Das Album basiert auf der spannenden Live-Playlist der Band, ein überwältigender Erfolg bei elektronischen Veranstaltungen wie Melt!, Pop-Festivals wie Heineken Opener oder Flow und außerdem North Sea Jazz, Capetown Jazz oder Java Jazz. Eingespielt von der kompletten Band in den sagenumwobenen Studios im „Funkhaus Berlin Nalepastraße“ besteht diese brandneue Produktion aus Originalen, die die gesamte Karriere von Jazzanova beschreiben: es sind neue, modernisierte und instrumental überarbeitete Versionen, vom wegweisenden „Fedime’s Flight“ aus dem Jahr 1997 über legendäre Remixe bis zu Stücken aus dem Score zu „Belle et Fou“ und der allerersten Aufnahme von „I Human“, ihrem sagenhaften neuen Soul-Theme-Song – erneut ein Statement mit unterschiedlicher Bedeutung für die unterschiedlichsten Hörer.

Die Mitglieder von Jazzanova trafen sich Mitte der Neunzigerjahre in der Berliner Club-Szene, zu einer Zeit also, als „Mitte“ tagsüber noch eine Geisterstadt war und erst nachts zum Leben erwachte, etwa im Delicious Doughnuts an der Ecke Rosenthaler und Auguststraße. Als Oase für alles, was funky und jazzy war, wurde der Club an einem besonders inspirierten DJ-Abend im Jahre 1995 zur Geburtsstätte des Kollektivs – alle anwesenden Discjockeys konnten sich gegenseitig für ihre Musikstile begeistern und beschlossen, ihre unterschiedlichen Ansätze zu einem neuen Sound zu raffinieren; er sollte sich nicht nur vor allen erdenklichen tanzbaren Musiken der letzten vier Jahrzehnte verbeugen, sondern sie in sich aufnehmen. Schon zwei Jahre später gelang Jazzanova ein unerwarteter Anfangserfolg, als der DJ und „Worldwide“-Moderator Gilles Peterson „Fedime’s Flight“, die erste Single des Kollektivs, in seiner Radiosendung für die BBC spielte. Dieser ersten Veröffentlichung auf JCR (Jazzanova Compost Records), ihrer neuen Label-Plattform in Zusammenarbeit mit dem Münchner “Future Sound Of Jazz”-Label, folgte bald schon „Caravelle“, ihr nächster globaler Dance-Underground-Hit. Nebenbei brachten Jazzanova ihre Sounds und Ideen mit inspirierten DJ-Sets in die Welt – und gehörten damit zu den ersten DJs aus Berlin, die bald international gefragt waren. Zu dieser Zeit begannen die Mitglieder von Jazzanova auch zunehmend an Remixen für Weggefährten wie 4hero, Koop, Ursula Rucker, United Future Organization oder Ian Pooley zu arbeiten, die später auch auf der Doppel-CD „The Remixes 1997-2000” (Jazzanova Compost Records - JCR013-2, 2000) erhältlich waren. Nach einigen ausgewählten Produktionen unter eigenem Namen – plus JCR-Veröffentlichungen von Koop, Victor Davies, The Underwolves oder Rima, sowie Compilations, die sich zum Beispiel dem polnischen Jazz der 60er und 70er widmeten – , erschien 2002 das lang ersehnte und mit großer Freude und Begeisterung aufgenommene Albumdebüt „In Between“ (Jazzanova Compost Records - JCR025-2, 2002). Fünf Jahre und eine enorme Bandbreite an Produktionen, Compilations und Remixen (u.a. für Lenny Kravitz, Common, Calexico oder Masters At Work) später, erschien ihr bahnbrechendes zweites Album „Of All The Things“(Universal, 2008). Das Album faszinierte nicht nur mit seinen fortgeschrittenen und fortschrittlichen Klanglandschaften, sondern auch als Einstand der Zusammenarbeit mit dem Sänger und Bassisten Paul Randolph, einem jungen Veteranen der Detroiter-Szene, der nicht nur unter eigenem Namen, sondern vor allem auch an der Seite von Carl Craig, Moodyman oder Amp Fiddler für Furore gesorgt hatte. Der Kreis schließt sich: Heute ist Paul Randolph nicht nur der Sänger und Frontmann der Jazzanova Live-Band, sondern auch Co-Autor und Vokalist des neuen Songs „I Human“.

Jazzanova befindet sich mitten in einem fünfzehnjährigen Flow – vom frühen Start als Underground-Stars über den Hype der späten 90er hin zur bemerkenswert anspruchsvollen Selbstverständlichkeit, die ihre momentane Karrierephase bestimmt. Ein Grund dafür könnte in der Art und Weise liegen, wie die Mitglieder des Kollektivs ihre Fähigkeiten und Verantwortungen aufteilen. Stefan Leisering und Axel Reinemer betreiben nicht nur das Studio, in dem sie alles, was Jazzanova ist, komponieren, arrangieren, aufnehmen und abmischen; seit 2009 agieren sie außerdem als Leiter der neunköpfigen Jazzanova Live-Band. Alexander Barck, Claas Brieler und Jürgen von Knoblauch verbreiten die musikalischen Ansätze des Kollektivs als DJs – auf Tour durch die besten Clubs und Festivals der Welt, mit ihrer wöchentlichen Radiosendung (ehemals bei MDR Sputnik und Radio Multikulti, jetzt bei WDR Radio 1), der Kaleidoskop-Clubnacht und den handverlesenen Veröffentlichungen ihres Labels Sonar Kollektiv (www.sonarkollektiv.com). Nach all diesen forschenden, mutigen, innovativen und klangvollen Jahren planen sie noch immer jedes Projekt und jede Neuerung zu fünft – Jazzanova ist noch immer ein Kollektiv.

www.jazzanova.com

 
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