Long Distance Calling

Long Distance Calling

Name

Long Distance Calling

Mitglieder

Martin Fischer
Jan Hoffmann
Florian Füntmann
David Jordan
Janosch Rathmer

Ort

Münster

Bundesland

Nordrhein-Westfalen 

Genre

Rock/ Alternative/ Metal/ Punk

Label

Century Media Records Ltd. / Superball Music

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour

Förderrunde

10 (2010), 21 (2013)

Website

www.longdistancecalling.de

Kontakt

management(a)longdistancecalling.de

Booker

marco(a)avocado-booking.com

Tourdaten

www.longdistancecalling.de/meet/

Kurztext

Stillstand. Formeln. Erwartungshaltung. Worte, die LONG DISTANCE CALLING längst aus ihrem Kosmos verbannt haben. Ferner ist es eine Haltung, die ihnen Auftritte auf den namhaften Festivals wie Rock am Ring, Summer Breeze, Wave-Gotik-Treffen oder Roadburn sicherte und ihnen etliche Headlinershows beschwerte.  Das letzte Album „Long Distance Calling“ platzierte sich sogar auf Platz 36 der Media Control Verkaufscharts. Grund sich auszuruhen? Die klare Antwort lautet: Nein.

Das jüngste Ergebnis ist das vierte Album, „The Flood Inside“, das Anfang März erscheint. Rückblende: Der Anfang April 2012 gemeinsam und freun dschaftlich gefasste Entschluss, fortan getrennte Wege mit Elektronik-Künstler Reimut van Bonn zu gehen, eröffnet dem verbliebenen Kern-Quartett neue Möglichkeiten.
Kollaborationen mit verschiedenen Sängern wie z.B. John Bush(Armored Saint, ehemals Anthrax) oder Jonas Renkse (Katatonia) sind bereits von vergangenen Alben bekannt, doch schon früh merken LONG DISTANCE CALLING, dass ihr Weg sie diesmal in eine andere Richtung führen würde. Und zwar weg vom reinen Instrumental-Rock. „Wir haben während des Schreibens gemerkt, dass eine Stimme diesmal viel Sinn machen würde. "Stillstand und Formeln sind nicht unser Ding, deswegen fiel uns dieser Schritt sehr leicht.“

Da die Bandmitglieder von LONG DISTANCE CALLING musikalisch vielseitig sozialisiert sind, ist die Stellenbeschreibung schnell formuliert: gesucht werden weder Brüllaffe noch weinerlicher Schuhestarrer, sondern eine zeitlose Rockstimme im Stil von Faith No More oder Soundgarden. Eine Rolle, die Martin „Marsen“ Fischer (Pigeon Toe, Ex-Fear My Thoughts) geradezu wie auf den Leib geschneidert ist.
Zurück im Jetzt. „Marsen und wir kannten uns von gemeinsamen Touren, daher wussten wir zum einen, wie wir gegenseitig ticken, zum anderen waren wir uns alle sehr sicher, dass es auch musikalisch klappen würde. Dass er Tasteninstrumente beherrscht, ist natürlich ein schönes Add-On, deshalb wird er sich live auch um die elektronischen Elemente kümmern.“ Die jedoch nur eines der Markenzeichen von LONG DISTANCE CALLING sind. „The Flood Inside“ klingt unverkennbar nach den Münsteranern, allerdings noch konsequenter umgesetzt. „Wir haben diesmal im Vorfeld vieles in Frage gestellt und feingeschliffen. Ein Part ist selbstverständlich immer so lang wie er lang sein muss. Trotzdem wurde oft diskutiert und dann aus dem Bauch heraus entschieden.  Viele Ideen ergeben viele verschiedene Teile, trotzdem muss es fließen. Das war der Plan.“ Wodurch etliche, sogenannte „Endorphin-Momente “ auf dem neuen Album festgehalten werden konnten.
Die Band erklärt genauer: „Wenn es etwas gibt, das uns musikalisch charakterisiert, dann ist das die Kombination aus coolen, harten Riffs mit unkitschigen Melodien.“ Diese Charakteristika finden sich in den acht Stücken (davon vier mit Gesang) des neuen Albums ebenso wieder, wie die inzwischen nicht mehr wegzudenkenden Gastauftritte externer Künstler.
„Es ist immer spannend, was andere Leute aus deinen Songs machen. Das bereichert unsere Musik und uns als Künstler immens. Es geht um Talent, um eine zusätzliche Ebene. Das Genre ist dabei eher sekundär“, stellt die Band klar.

„Die Bandbreite auf dem neuen Album sollte für sich sprechen.“ In der Tat finden sich Namen wie Anathema-Kopf Vincent Cavanagh, die deutsche Blues Hoffnung Henrik Freischlader oder der Jahcoozi-Mastermind Robot Koch, der von seinen Kooperationen mit Casper, Max Mutzke oder Marteria bekannt ist. Zu hören gibt es ferner den norwegische Singer/Songwriter Petter Carlsen, den Tuneverse-Mitbegründer Alex Komlew und Mario Cullmann, einst als DJ Coolman bei Fünf Sterne Deluxe aktiv. Alle könnten diese Aussage nicht besser untermauern. „Wir haben uns von Anfang an keinen musikalischen Bestimmungen unterworfen, was man als Instrumental-Band machen darf. Wenn einer Regeln macht - dann wir.“
Und wozu sind Regeln da, wenn nicht dazu, gebrochen zu werden? Atmosphäre und Abwechslung funktionieren einfach nicht unter einer populärmusikalischen dreieinhalb Minuten - Diktatur.

Dennoch ist das 2012 in den Megaphon Tonstudios in Arnsberg mit Martin Meinschäfer aufgenommene „The Flood Inside“ kompakter, zwingender und fokussierter als seine Vorgänger. „Die letzten zwölf Monate waren als Band emotional sehr intensiv. Charts, Trennung, neues Album, neuer Sänger. ‘The Flood Inside‘ spiegelt dieses Gefühlschaos sinnbildlich für uns wieder, deswegen der Titel. Er zeigt die ganze Bandbreite des Lebens: Freude, Trauer, Euphorie, Wut und alles dazwischen. Der Umgang mit den Gefühlen ist Teil des Lebens. Aber gerade jenseits von schwarz/weißem Denken passiert jede Menge, und das versuchen wir auch in der Musik abzubilden.“
Was ihnen mit „The Flood Inside“ besser denn je gelingt, wie sie auf der passend zum Erscheinungstermin ebenfalls am 1. März startenden Tournee unterstreichen werden. Als Mainsupport darf man sich auf die Isländer von Solstafir freuen, während sich die Norweger Audrey Horne und Sahg die Rolle als Opener teilen.

 
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