Ulita Knaus

Ulita Knaus

Name

Ulita Knaus

Mitglieder

Ulita Knaus

Ort

Hamburg

Bundesland

Hamburg

Genre

Jazz/ Experimental

Label

105 Musik GmbH/ Minor Music Records

Fördergegenstand

Produktion

Förderrunde

20 (2012)

Website

ulitaknaus.com

Kontakt

hcuny(a)peermusic.com

Booker

Karsten Jahnke Konzertdirektion

Presseinfo

In der Jazz-Szene wird Ulita Knaus längst als Star gefeiert. 2009 gewann sie den renommierten Hamburger Jazzpreis, Kritik und Publikum liegen ihr zu Füßen. Doch die schöne Hamburger Sängerin ist keine, die sich auf ihren Lorbeeren ausruht. „Es ist alles im Fluss“, sagt sie. Und das ist gut so. Ulita Knaus hat sich ihre Neugier bewahrt, dieses Im-Herzen-Kind-sein. Nach vier hoch gelobten, englischsprachigen Alben begann sie das neue Jahrzehnt mit ihrem ersten deutschsprachigen Longplayer.

Doch der Reihe nach: Ulita Knaus kam als Tochter deutscher Auswandererfamilien zur Welt.Der Vater stammt aus Bulgarien, die Mutter wurde in Venezuela geboren. Die Wurzeln reichen mütterlicherseits in die Bukowina zurück, die Familie des Vaters kam zur Zeit Katharina der Großen aus Deutschland nach Russland. Ulita Knaus selbst wuchs in der Bundesrepublik auf. Der multikulturelle Hintergrund hat sie dabei von Kindheit auf geprägt – lange bevor das Wort „multikulturell“ in den allgemeinen Sprachgebrauch Einzug hielt. Und in Salzgitter, wo die Familie Knaus damals lebte, herrschte ohnehin eine ganz andere Leitkultur. Ulita Knaus experimentiert, gründet eine Band und veröffentlicht schließlich 2002 ihr erstes eigenes Album: „Cuisa“ mit eigenen Songs und einer kongenialen Coverversion von „Baby Love“, dem Rock-Klassiker der Band Mother’s Finest. Die Kritik ist begeistert, und Ulita Knaus tritt vor einer kleinen aber feinen, dabei ständig wachsenden Fangemeinde auf. Zu den zahllose Konzerten kommen drei weitere Alben: „So Lost Like Peace“ (2004), „Sea Journey“ (2005) und kurz nach der Geburt ihres Sohnes „It's The City“ (2007). Die Jazzmedien lieben sie. Endlich hat Deutschland eine große Jazzsängerin! Doch 2010 wagt Ulita Knaus einen neuen Weg. Schließlich hatte das Fachmagazin „Jazzthing“ sie im Zusammenhang mit „It's The City“ als Künstlerin bezeichnet, „die ihre Unberechenbarkeit zunehmend als Vorteil begreift“.

„Tambór“ zeigt, wie unberechenbar sie wirklich ist. Ihr mittlerweile fünftes Album macht Ulita Knaus dabei nicht zur Renegatin des Jazz. Sie bleibt dieser Musik treu, doch sie öffnet weit die Tür zum Pop – für sich und ihr Publikum.

 
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