Mister Sushi

Mister Sushi

Name

Mister Sushi

Mitglieder

Alexander Bödewig (Al Forno)
Torsten Kieling (Todd Rigatoni)
Björn Kieling (Born Pesto)
Adrian Kehlbacher (The Ad)
Sven Ehrhardt (Ice Garcia)

Ort

Leipzig

Bundesland

Sachsen

Genre

Pop

Label

Dreiklang Music

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

07 (2009)

Website

www.mistersushi-band.de

Kontakt

info(a)mistersushi-band.de

Booker

k.schoettner(a)kaenguruh.de

Tourdaten

www.myspace.com/pliziert

Kurztext

Das ist natürlich ein Start nach Maß: mit Scooter auf der Bühne. Blöd nur, wenn man — wie Mister Sushi – weder Techno noch Party im Repertoire hat, sondern deutschen Pop, viel Gefühl und klassische Arrangements. Doch nachdem die Feuerprobe bestanden war, ging die Mister-Sushi-Story erst richtig los, samt selbst gepresster EP, hunderten Konzerten und immer mehr Fans. Dass das Debütalbum von Mister Sushi drei Jahre später aber „So elektrisch“ hieß, nein, damit hatten Scooter dann wirklich nichts mehr zu schaffen.

Presseinfo

Gestatten: Sushi. Mister Sushi.

Ihres Zeichens unterwegs im Auftrag der Liebe. Und zwar von Anfang an. Denn hinter dem Bandnamen verbirgt sich eine Geschichte, die das Dilemma fernmündlicher Kommunikation in Zeiten der weltweiten Vernetzung auf den Punkt bringen könnte. Aber das erzählt Ihnen die Band gern beim nächsten Interview. Fragen Sie also ruhig nach dem Namen!

 

Die fünf Typen mit den Künstlernamen aus der Bestellkarte ihres Lieblingsitalieners fanden sich vor drei Jahren mit Hilfe einer international erfolgreichen Kirmestechnolegende. „Unser erster Auftritt war der Support für Scooter“, erinnert sich Keyboarder Born Pesto: „Das Publikum wollte Techno hören und dann kommt da eine Band, die Popmusik spielt. Wir hatten wirklich Pipi in der Hose.“ Doch die Technojünger sangen mit und schüttelten die Köpfe zu den Sushi-Riffs.

 

Drei Jahre, hunderte Konzerte und eine selbst gepresste EP später geht am 18. September endlich das Debütalbum „So Elektrisch“ auf die Reise in Plattenläden, Elektrodiscounter, Kaufhäuser und Downloadshops. 13 Songs, mit denen Mister Sushi nur schwerlich die Welt verändern werden (wollen sie auch gar nicht), aber das begeisterte Grinsen ihrer Konzertbesucher in soviele bundesdeutsche Haushalte wie möglich tragen wollen. „Tanzbar, ehrlich und unter die Haut“, so beschreibt Sänger Al Forno den Sushi-Sound, der sich ganz absichtlich von anderen deutschen Band unterscheiden soll, eher auf den englischen und amerikanischen Markt schielt.

 

Mit ihrer ersten Single „Elektrisch“ steuern Mister Sushi ab dem 21. August ganz selbstbewusst Hitparaden wie Playlisten an. Al Forno über den Song: „Nach einem unserer Konzerte trafen wir uns in der alten Damenhandschuhfabrik in Leipzig zum Abbauen und mussten noch Energie loswerden. Also fingen wir direkt mit ‚Elektrisch‘ an und waren vom ersten Lick und dem, was dann folgte, total fasziniert.“ Der Song traut sich, im Refrain auf Lautstärke zu verzichten und ist vielleicht gerade darum wunderbarer Pop - selbst wenn die Gitarren wie auf einigen anderen Albumtracks („Keine Lust“, „Immer Wieder“) klar in den Vordergrund drängen. Aber es geht auch anders. Etwa wenn in „Wir Drehn Uns Im Kreis“ die Discokugel anspringt, Bassist The Ad seinen Daumen über die Saiten hüpfen lässt und das Keyboard von Born Pesto ein geschmeidiges Tanzbett ausschüttelt. Oder „Kellerschrank“, das für vier Minuten mit Steeldrum und Hip Hop flirtet. Und natürlich schütteln Mister Sushi auch eine sternenklare Midtempo-Ballade wie „Schließ Deine Augen“ aus dem Ärmel, schon jetzt Live-Favorit zahlreicher weiblicher Sushi-Fans.

 

Mister Sushi singen Deutsch und spätestens wenn Al Forno im vorletzten Song des Albums aus dem I in T-Shirt ein breites Ö macht, freut man sich darüber. Für die Band selbst allerdings stellte sich die Sprachfrage nie, denn die Leute sollen verstehen, wovon der Sänger singt. Darum diskutiert man auch lieber ausführlich um das kleine Wort „Plasma“ im Text von „Alles Wird Gut“. „Der Song dreht sich um die Finanzierung der Sinnlosigkeit,“ fasst Al Forno zusammen: „Über deinen Plasmafernseher kommen Dinge zu dir, die du eigentlich gar nicht sehen solltest. Man zürnt dann zwar über das Gesehene, macht sich aber nicht wirklich Gedanken, weil man halt dieses Riesending rumzustehen hat.“

 

Also – um mit Löwenzahn-Verehrer Peter Lustig zu sprechen: einfach mal Ausschalten. raus aus der Bude und ab aufs nächste Mister Sushi-Konzert, wo laut Gitarrist Todd Rigatoni auch „für die Völkerverständigung und Familienzusammenführung gearbeitet wird.“ Und natürlich mit den Mitteln des Rock’n’Roll.

 

Kurz vor dem Ende des Albums besinnen sich die Fünf in „Ohne Dich“ dann allerdings wieder auf ihren eigentlichen Auftrag, das Ding mit der Liebe. Der Song? Ein unverschämtes Lehrbuchbeispiel für Engtanzblues und unaufdringliche Eleganz.

 

Sie hörten Sushi. Mister Sushi. Vielleicht sogar zum ersten Mal. Ihr Album ist „So Elektrisch“ und die Band demnächst zweifellos mindestens genauso gut verstärkt in ihrer Stadt live zu Gast. Es gibt also ein Wiederhören – egal ob im Radio, auf CD oder im Club um die Ecke! Immer aber im Auftrag der Liebe! Und fragen Sie ruhig nach dem Namen!

 

 
+