Nukular

Nukular

Name

Nukular

Mitglieder

William Veder
Martin Berger
Ralf Schumacher
Dominik Gruszczyk 

Ort

Mainz

Bundesland

Rheinland-Pfalz

Genre

Rock/ Alternative/ Metal/ Punk

Label

Like the Mountain
c/o LaserLaser

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

07 (2009)

Website

nukular.manomaniac.de

Kontakt

ww(a)weyand-entertainment.de

Booker

info(a)weyand-entertainment.de

Tourdaten

nukular.manomaniac.de/konzert-termine

Kurztext

„Direkte, emotionale, organische deutschsprachige Rockmusik aus Mainz“ — so beschreiben Nukular selbst, was sie machen, — eine kompakte Selbstklassifizierung. Die nach einer Szene in einer Simpsons-Folge benannte Band, die auch schon „The Bohrmaschines“ und „The Orems“ — angelehnt an Theorem, Lehrsatz, hieß, buchstabiert Rock durchaus klassisch. Inklusive bretternde Gitarrensoli. Textlich ergehen sich Nukular in Kritisch-Kryptischem. Der Albumname „Die Schere in deinem Kopf“ gibt die Richtung vor. Und mit „Hinterher“ haben Nukular einen Hit geschrieben, der auch Selig zur Ehre gereicht hätte — nicht die schlechteste Referenz.

Presseinfo

Wenn dir was nicht passt, nimm dein Leben in die Hand. Mit dieser Einstellung fährt man eigentlich ganz gut.“

Rockmusik ist schon immer ein Katalysator von Veränderung gewesen. Und ob es ums Absetzen oder ums Dazugehören ging – eine eigene Stimme klingt wesentlich besser mit den entsprechenden Dezibeln dahinter. Doch die besten Rockbands transportieren ihre Vision nicht nur über die Lautstärke allein, sondern haben auch noch die inhaltliche Schärfe für eine nachhaltige Auseinandersetzung. Und hier kommen Nukular ins Spiel. Die Band gründete sich, als zwei Kreativzellen aus dem Rhein-Main-Gebiet ausgerechnet in Hamburg miteinander kollidierten. Sie hatten genug Bands erlebt, die sich über ihre Garderobe, ihre Szenezugehörigkeit oder ihre Befindlichkeitslyrik definierten, um zu wissen, dass dieses Modell nichts für sie war. Und sie wussten, wie man sich selbst der Energie ausliefert, die eine Band von einem Projekt unterscheidet.

„Schon vom ersten Ton an hat’s für mich gepasst,“ sagt Sänger und Gitarrist Woody. „Wir haben sofort Lieder geschrieben – das ging ruck-zuck. Wir haben uns erst einmal beschnuppert, aber dann haben wir uns gleich ein Landhaus angemietet für eine Woche.“ Schlagzeuger Ralf war vom Ergebnis der Eremiten-Sessions entsprechend angetan: „Meine vorherigen Bands waren im Vergleich dazu alles so Abfeier-Kapellen, bei denen die Texte eher Platzhaltercharakter hatten.“ Der Kontrast zu Woodys Lyrics könnte da kaum größer sein. Der Sänger schrieb alle Texte zu „Schere im Kopf“ und sorgt damit von Beginn an für ein Alleinstellungsmerkmal, das im deutschsprachigen Rock-Kontext auffallen muss. Die live eingespielte LP atmet die Dringlichkeit und Energie einer frisch aufgesetzten Unabhängigkeitserklärung, die nach Unterstützern schreit. Nukular-Konzerte sind intensive und beseelte Live-Messen, bei denen die Gemeinde regelmäßig mit der Wucht und der Spielfreude einer entsprungenen Abrisskolonne konfrontiert wird.

„Ich mag die Attitüde, bei der es nach vorne geht, die Energie und den Schub,“ sagt Woody. „Die Haltung, etwas verändern zu wollen. Wenn einem etwas nicht passt, muss man alles dafür tun, es umzugestalten.“ Hier ist mal eine Band, die laut träumt und die dazu die Fähigkeit hat, ihr Publikum an Stellen abzusetzen, die andere Bands nicht mal von Weitem erkennen können. Das alles wohlgemerkt nur mit Schlagzeug, Gitarre, Bass und dem gelegentlichen Keyboard. Und halt mit Texten, die Gefühle lieber provozieren als sie auszubuchstabieren. Oder wie es Woody so schön formuliert: „Es soll nicht kryptisch, verzerrt oder avantgardistisch sein. Ich bin gegen die Avantgarde. Und gegen die Norm. Aber ich steh halt auf deutsche Texte.“

 
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