Ohrbooten

Alex Amsterdam

Name

Ohrbooten

Ort

Berlin

Bundesland

Berlin

Genre

Pop

Label

Warner Music
Group

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

01 (2008)

Website

www.ohrbooten.de

Kontakt

lwi(a)jkp.de

Tourdaten

www.ohrbooten.de/erleben

Kurztext

Die Ohrbooten waren in Berlin schon Legende, da hatte die Band noch gar keinen Plattenvertrag. Als würden sie versuchen, die Geschichten der Bremer Stadtmusikanten mit dem Märchen von Hase und Igel zu verbinden, war die Band nämlich immer überall dort, wo Sonne und Menschenwaren — auf den Plätzen Friedrichshains, in Kreuzberg im Park und am 1. Mai mitten im Demo-Trubel. Und bei jedem dieser Auftritte eroberten die Ohrbooten sich mehr und mehr Freunde— so dass es heute nicht mehr die Straßen Berlins sind, sondern die ganz großen Bühnen des Landes, auf denen die Ohrbooten musizieren. Mit Recht.    

Presseinfo

In zwei Jahren voller Festivals, Reisen und etlichen Litern Kaffee im Proberaum haben die Ohrbooten ihren musikalischen Stil noch mehr zu dem werden lassen, der er ist, inspiriert durch eine volle Packung Leben: Ausdauerndes Touren bis in die hintersten Winkel des deutschen Sprachraums und als Aufwärmtraining zu den neuen Studioaufnahmen ein Trip nach Marrakesch, Marokkos Stadt hinter den sieben Bergen: Rappen mit Schlangenbeschwörern und Grooven mit Geschichtenerzählern auf einem riesigen Marktplatz, all das hinterlässt Spuren. Derbe Bouncer machen ebenso Spaß wie abgedrehte Lieder über außerirdische Besucher, nachdenkliche Reflektionen über Sinn und Unsinn des Lebens oder ihre gesungenen Liebeserklärungen an das weibliche Geschlecht. Diese sind so lässig und echt, dass sich dazu noch der härteste Knastbruder melodisch im Kreis dreht und seinen Zellengenossen umarmt. Der Aufstieg einer Band wird immer begleitet von anderen Promis: Superman persönlich gibt ein Gastspiel, rettet mal wieder vorbildlich die Welt und „seine Haare wehen im Wind, samt Umhang, Faust voraus“. Doch bevor die Ohrbooten Gefahr laufen, selbst zu Superhelden zu werden, schnappen sie sich ihre Instrumente und flitzen zum nächsten Straßen-Gig. Geht doch! „Von Bob Marley bis Slipknot, steckt quasi alles im Gyp Hop“, singt Frontmann Ben und erklärt damit so gut es mit Worten eben geht, wo der Sound der Ohrbooten zu verorten ist. Weil sie sich in keiner der vorhandenen Musik-Schubladen wohl gefühlt hätten, haben sie selber eine aufgezogen und einen dicken „Gyp Hop“-Sticker raufgeklebt. Heraus schallt ein unerhörter Großstadtsound, eine Mischung aus teergetränkten Melodien, Falafel-Beats und filmreifen Texten. Synthie und Romantik. Was aus der Konserve fresh kommt, wird live seiner Bestimmung zugeführt. Durch jahrelanges Training auf den Strassen und Bühnen absolut unerschrocken und jeder Situation gewachsen, sehen die Ohrbooten inzwischen im „Auftauen“ der Crowd einen speziellen Reiz. Schlagzeuger Onkel sagt: „Es ist für uns eine besondere Herausforderung, wenn das Publikum zäh ist. Das ist unser Kick, sie zum Springen zu kriegen.“ Ist der Bann gebrochen, geht’s ab. In der einen Sekunde ist man am Ausrasten, streckt die Arme gen Himmel und hechtet zum Stagediving. Drei Songs später, wenn die Lichter gedimmt werden, ist man bereit, dem Unbekannten neben sich das eigene Herz auf einem samtenen Kissen zu überreichen.

 
+