Monika Roscher Bigband

Bandname

Name

Monika Roscher Bigband

Mitglieder

Monika Roscher
Silvan Strauß
Leonhard Kuhn
Josef Ressle
Ferdinand Roscher

Felix Jechlinger
Johannes Schneider
Matthias Lindermayr
Andreas Unterrainer

Jakob Grimm
Ralf Bauer
Roman Sladek
Max Weber

Jasmin Gundermann
Michael Schreiber
Jan Kiesewetter
Julian Schunter
Heiko Gierung

Ort

München

Bundesland

Bayern

Genre

Jazz/Experimental

Label

Enja Records Matthias Winkelmann

Fördergegenstand

Tour

Förderrunde

21 (2013)

Website

www.monikaroscher.com

Kontakt

moni(a)monikaroscher.com

Booker

moni(a)monikaroscher.com

Tourdaten

www.monikaroscher.com/konzerte/

Presseinfo

Die Geburtsstunde der Monika Roscher Big Band schlug während eines Studienseminars an der Musikhochschule München. Eine Eigenkomposition für Big-Band-Besetzung trug der 1984 geborenen Jazz-Gitarristin von allen Seiten so viel Lob ein, dass sie sich entschloss, diesen Weg weiter zu verfolgen. Gemeinsam mit Freunden und Mitstudenten, die auch heute den Kern der Besetzung bilden, wurde Monikas Diplomabschlusskonzert im Sommer 2010 zum ersten gefeierten öffentlichen Auftritt ihrer Big Band umfunktioniert.

Von da an ging es Schlag auf Schlag. Kaum dass die Bandleaderin den Backstagebereich verlassen hatte, bot ihr auch schon der zur Zuhörerschaft gehörende Produzent Philipp Winter an, eine CD aufzunehmen. Mit dem Ergebnis bewarb sich die Band für ein Stipendium bei der Landeshauptstadt München und wurde prompt mit dem Leonhard und Ida Wolf-Gedächtnispreis 2011 belohnt. Zu diesem Zeitpunkt besteht die Band gerade einmal ein halbes Jahr. Zeit genug, um mit so ziemlich jeder Hörerwartung, die an eine klassische Big-Band-Besetzung geknüpft ist, zu brechen.

Wer traditionellen Swing à la Count Basie und Duke Ellington erwartet, liegt völlig falsch. Zwar sind die Kompositionen, was weiträumige Harmonik und ausgedehnte Soloparts angeht, dem Jazz verhaftet, aber das besondere Augenmerk auf – mitunter filmisch anmutende – Klangtexturen und die farbenreiche, emotional direkt zugängliche Bildhaftigkeit zeugen von einer großen geistigen Nähe zum zeitgenössischen Musikgeschehen der Indie-, Elektro-und Triphop-Szene. Aus ihrer persönlichen Hörerfahrung erwachsend schafft Monika Roscher so eine Synthese heterogener Stile, die nie konstruiert oder berechnend wirkt.

Schon eher „gefährlich“ – so sah es zumindest eine begeisterte Montagsdemo-Jury bei Radio Zundfünk, der auch Thees Uhlmann angehörte. Der sonst so deutschsprachige Tomte-Chef ließ sich gar zu einem „this shit is berserk!“ hinreißen.  Es folgten ein „sensationeller Auftritt“ zum Abschluss des Regensburger Jazzweekends 2012 sowie eine Coverstory in der Herbstausgabe der fünfmal im Jahr erscheinenden Jazzzeitung, in welcher die Band als zu groß für Genreschubladen befunden und ihr eine „gehörige Portion Unverwechselbarkeit“ attestiert wird.

Am 8. Dezember feierte die Band im Indietempel der Landeshauptstadt, dem Atomic Café, mit einem mitreißenden Konzert die Veröffentlichung ihres offiziellen Debüt-Albums „Failure in Wonderland“, welches beim Jazz-Traditionslabel Enja erschienen ist. Seitdem schlagen die Wellen höher und höher – Zeit Online, Süddeutsche Zeitung, Stern und Deutschlandradio Kultur zeigten sich begeistert vom Album und der Idee einer Indie-Big-Band. Ansporn genug, um 2013 Konzertbühnen außerhalb bayerischer Grenzen zu erobern.

 
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