Peer

Peer

Name

Peer

Mitglieder

Peer Göbel
Daniel von Fromberg
Martin Thomas
Thomas Heinrich
Philipp Guhr

Ort

Berlin

Bundesland

Berlin

Genre

Indie / Folk / Singer-Songwriter

Label

Sitzer Records

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

09 (2010)

Website

www.peerband.de

Kontakt

sitzer(a)sitzer-records.de

Booker

info(a)mum-entertainment.de

Tourdaten

www.peerband.de/konzerte

Kurztext

Der Berliner Peer Göbel ist ein umtriebiger Kerl, war Sänger der fabelhaften Band Mobilé, Moderator des U-Bahn-Musikfernsehens Undertube und hat mit dem spöttischen „Gassenhauer No.2“ quasi im Alleingang den Berliner Chanson für Indiebühnen tauglich gemacht. All die Nebenschauplätze sollten aber nicht davon ablenken, dass Peer vor allen Dingen ein begnadeter Songwriter ist. Nun, da es Peer als Band gibt, zeigt sich nämlich wie gut dieser Peer eigentlich ist: Mit Hilfe von unter anderem dem ehemaligen „Hund am Strand“-Trommler Marv spielen Peer Dinosaur Jr. und Pavement mit deutschen Texten und 20 Jahren Bonus. Schräge, herzergreifende Musik und ebensolche Texte: was will man mehr?

Presseinfo

Wenige Bands haben den Mut, ernsthaft zu versuchen, das Leben zu erklären – oder wenigstens ein bisschen davon. PEER ist so eine.

“Ich glaub’ ich werde es nicht mehr los, unzufrieden zu sein”, singen PEER in dem Lied “Holzig gut”, einem Folksong in der Tradition von Woody Guthrie. “Die Arbeit geht in den Abend hinein / Und die Summe in der Hand ist immer noch egal und so klein“ – das kapiert doch jeder, der zwischen Job und Erfüllung zerrissen ist. Oder: “Der Anzug passt mir nicht so gut / Ich glaube nicht, dass ich so / im Weltall überleben kann”; eine Zeile, die man nach dem Hören sofort jedem weitererzählen will. Mit „Krise“ schütteln PEER dann noch ganz nebenbei den Soundtrack zu unseren dürftigen Zeiten aus dem Ärmel: „Seien wir doch mal ehrlich / Es ist eine Krise / Krise, Krise, Krise“ – das große Ganze, wie es sich auf das Persönliche abwälzt. Und so geht es immer weiter: PEER hauen Sätze raus, von denen man sich fragt, warum sie nicht schon längst geschrieben worden sind. Man möchte Wände damit bemalen.

Die Musik kommt in das Regal gleich neben Velvet Underground, Bright Eyes, Motorpsycho, Tomte und Queen – gitarrengetriebene Songs, mehrstimmiger Gesang, schmissige Klavierakkorde und sägende Synthesizer, ein rumpelnd treibendes Schlagzeug, ein rollender Bass und eine mal sanft schwingende, mal direkt ins verzerrte Herz vordringende Zweitgitarre. Zusammen ergeben diese Instrumente einen schroffen, unbehauenen und doch warmen, Hoffnung spendenden Sound. Wie ein guter Freund, der dich in einer Sommernacht zum Einbruch ins Freibad überredet.

PEER gruppiert sich um Sänger und Songschreiber Peer Göbel, der mit Le Mobilé zwei Alben herausbrachte, solo unter dem Namen Peer zwei CDs veröffentlichte, mit seinem Videoblog Undertube den Indie-Rock in die Berliner U-Bahn brachte – und mit der neuen Bandformation nun Geister ruft, die nicht mehr kontrolliert werden können.

Mit Mitgliedern von Hund am Strand, Le Mobilé, Ampl:tude, Sumo und The Grand Coulee könnte man PEER fast eine Berliner Indie-Supergroup nennen – ihre Konzerte sind denn auch ein wenig wie bei den legendären Gigs von Bob Dylan mit The Band. Wie auf einem Geburtstag, auf dem jeder jedem was schenkt. Zum Beispiel eine Gitarrenwand und Hilfe.

Das Debüt-Album heißt „Wir sind Peer“: eine Ansage, ein „here we are now“, und zugleich eine Absage an die Vorstellung, dass Texte die unmittelbare Äußerung nur einer Person sind. PEERs Worte sind für uns alle da.

Das Album ist die erste Produzentenarbeit von Björn Sonnenberg und Jan Niklas Jansen, den Menschen hinter Locas in Love und Karpatenhund.

 
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