Pollyester

Pollyester

Name

Pollyester

Mitglieder

Olina Lapkovskaja
Manuel da Coll
Simon Ackermann
Benjamin Mathias

Ort

München

Bundesland

Bayern

Genre

Electronic / Dance / Disco

Label

Permanent Vacation

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

10 (2010)

Website

www.pollyester.net

Kontakt

info(a)pollyester.net

Booker

oliver(a)support-agency.com

Tourdaten

www.pollyester.net

Kurztext

Die Wahl-Münchnerin Polina Lapskovskaya aus dem weißrussischen Minsk erobert als umtriebige Jazzstudentin die örtliche Musikszenerie. Als Bassistin, Sängerin, Pianistin, Arrangeurin und Partymacherin betreibt sie diverse Bands sowie Kunst- und Theater-Projekte. Seit Anfang 2007 formieren Polly, wie sie Freunde nennen dürfen, und Drummer Yossarian, der sich anderswo Toni Mono nennt, ein Duo. Später im Jahr erscheint ein funky-verqueres Debütalbum, das die örtliche Presse zum Slogan „24 hour arty people“ inspiriert. Wuseligkeit als Lebensprinzip. Like Uschi Obermaier never happended!

Presseinfo

Pollyester: Earthly Powers (Permanent Vacation)

Zwei rastlose Grenzgänger frönen dem Pop: Das furiose süddeutsche Duo Pollyester veröffentlicht sein Debütalbum „Earthly Powers“ und experimentiert mit spacigen Hooklines in der Krautdisco. Mit ihren weltweit gefeierten Eps auf ihrem eigenen Imprint Love in C Minor und Permanent Vacation haben sich Polina Lapkovskaja alias Polly und Manuel da Coll alias Yossarian bereits als zeitgenössisches Produzentenduo voller Überraschungen einen Namen gemacht. Seit 2007 vereint ihr Projekt Pollyester ihre breitgefächerten musikalischen kErfahrungen, die die beiden mit diversen Projekten bereits gesammelt haben. Manuel da Coll löst als Schlagzeuger des weltbekannten bayerischen Balkan-Brass-Punk-Quintetts Labrassbanda regelmäßig Begeisterungsstürme aus. Polly erntete bereits viel Applaus als Mitglied der mysteriösen Neo-Postpunk-Band Kamerakino. Auch der Gomma-Records Disco Band Munk impfte sie mit ihrem Bassspiel auf der Bühne funkigen Glamour ein. Als wäre das alles noch nicht genug hat Polly letztes Jahr auch noch drei Stücke für das Debütalbum „Tuning Echoes“ vom Londoner Produzentenduo Mock & Toof mit ihrer Stimme veredelt und vertont regelmässig Theater an den Münchner Kammerspielen.

Doch nun ist Schluss mit all den Haupt- und Nebenprojekten, denn Pollyester haben zwölf Songs eingespielt, die ihnen in diesem Jahr mindestens eine Erdumrundung einbringen werden. Irgendwo zwischen Les Rita Mitsouko, Siouxsie Siuox, The Slits, Can, Chrisma und Nico haben es sich die Münchner mit elektronischem Knistern gemütlich gemacht. Hier und da tauchen in popmusikgeschulten Gehirnen Erinnerungsblitze auf, um sich gleich wieder in einzigartigen Klangamalgam des Duos zu verflüchtigen. Das bohrt sich unaufhaltsam mit nebulöser analoger Kraft und jeder Menge Ohrwurmmelodien tief im Körper fest ohne sich auf eine eindeutige Stilistik reduzieren zu lassen.

Ähnlich wie gefeierte zeitgenössische nordamerikanischen Newcomer wie Rainbow Arabia, Peaking Lights oder The Soft Moon interessieren sich Pollyester in keiner Weise für Genreschubladen und hüpfen spielerisch zwischen gespenstischer und euphorischer Atmosphäre hin und her. Tribale Rhythmen, Krautrockenergieschübe, Disco-Strings und Witch-House-Momente sind gleichberechtigte Partner in ihren kaleidoskopartigen Arrangements. Jene drehen sich dank des kühl gefühlvollen Sprechgesangs von Polly stets zauberhaft und verbreiten Pop mit doppeltem Boden, der sich anschmiegt und dabei trotzdem irgendwie rumzickt. Das liegt nicht zuletzt an Pollys surrealistischer Poesie, die sich mit Mantra-Refrains ins Hirn loopt und dort nächtliche Neon-Geschichten aus der Großstadt auf die innere Leinwand projizieren. Die britische Fachpresse verpasste dem Duo wegen seiner psychedelischen Energie bereits die „Cosmic Disco“ Etikette und gab ihr den Zusatz „Lindstrom on Mescalin“. Ein nettes Kompliment, das jedoch vergisst zu erwähnen, dass Pollyester in jeder Geschwindigkeit, in jeder Stimmung mit ihrem ganz individuellen Raketentreibstoff zünden und mit Boogie-Basshooks, blitzenden Synthesizer-Melodien und verzwickten Grooves in ihrer eigenen Umlaufbahn rotieren.

 
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