Übergangsregierung

Übergangsregierung

Name

Übergangsregierung

Mitglieder

Stefan Trockel
Tobias Trockel
Helge Neuhaus
Jan Drewel

Ort

Bielefeld

Bundesland

NRW

Genre

Rock/ Alternative/ Metal/ Punk

Label

Ross und Reiter Records

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

08 (2009)

Website

www.uebergangsregierung.org

Kontakt

trockel.stefan(a)web.de

Booker

info(a)rossundreiterrecords.de

Kurztext

„Der Weg ist das Ziel“ lautet eine Maxime des deutschsprachigen Power-Pop-Quartetts um Sänger und Gitarrist Jan Drewel. Die Wurzeln des Bielefelder Quartetts liegen im Punk, was sich in ihrer Gradlinigkeit und druckvollen Präsenz bemerkbar macht. Dazu gesellen sich melodische Arrangements und die Euphorie einer durchgetanzten Clubnacht. Ihr Debütalbum nehmen sie in einem alten Varieté-Theater auf. Den Plattenvertrieb übernehmen sie in guter, alter Do-it-yourself-Tradition gleich mit.

Presseinfo

Die Nacht war kurz. Die Aschenbecher quillen über, der billige Fusel hat gestern noch seine überzeugende Wirkung geleistet. Jetzt der postalkoholische Zustand zwischen der Euphorie der letzten Nacht und den wichtigen Fragen der Twentysomethings: Das alte „Dead Kennedys“-Shirt ist ein wenig zu eng geworden, der Job ist nicht das, was man sich noch vor ein paar Jahren gewünscht hat. Andere haben längst aufgegeben: „Casual Friday“ und „Hallo, Herr Kaiser“ statt Bock und „Wir sind die Geilsten“.

In den Sack hauen zählt aber nicht: Mit der nötigen Portion sympathischer Großkotzigkeit, Übermut und –wichtig- Haltung. Das Wunderbare: Vorgetragen ohne die typische deutsche Bratwurstigkeit und Jammerlappenpathos. Mit dem Rotz und der Erfahrung etlicher Nächte auf schimmeligen Juze-Matratzen und der Erkenntnis, dass ein guter Beat die Nacht retten kann.

Die musikalische Früherziehung des Punkrocks schimmert an der Oberfläche ständig durch, das Händchen für Melodie & Arrangement toller Popsongs ist da. Daneben spielt das Diktat der Tanzfläche eine zentrale Rolle: Neben ehrlichem Schweiß soll hier getanzt werden! Die Euphorie einer geilen Clubnacht Hand in Hand mit der inhaltlichen Auseinandersetzung des alltäglichen Wahnsinns. Und das Ganze so ehrlich, charmant, eloquent und lebendig, dass man sich in schlimmen Silberjuli-Zeiten freut, dass hier jemand mit Herzblut und Aufrichtigkeit seine eigene Definition deutschsprachiger Musik aufstellt: Im Koordinatensystem der heißen, anglophilen Bands, die Rockmusik wieder diskokompatibel gemacht haben und den heimischen Kapellen, die auf der guten Seite stehen.

 
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