Schlachthofbronx

Schlachthofbronx

Name

Schlachthofbronx

Mitglieder

Benedikt
Jakob

Ort

München

Bundesland

Bayern

Genre

Electronic / Dance / Disco

Label

Disko B

Fördergegenstand

Produktion & PR und Marketing

Förderrunde

12 (2010), 17 (2012)

Website

www.schlachthofbronx.com

Kontakt

pw(a)diskob.com

Booker

andrea(a)magnet-musik.de

Tourdaten

www.schlachthofbronx.com/dates

Presseinfo

I FEEL A CHANGE COMIN’ON
Keine Angst, Schlachthofbronx wohnen immer noch im beschaulichen München und frönen nach wie
vor ihrem Lieblingsding – der tanzbaren Bassmusik. Daran hat sich nichts geändert, sonst allerdings so
allerhand: Seit ihrem Debut 2009 sind Schlachthofbronx quasi nonstop auf Tour. Egal ob europaweit in
Clubs oder auf Festivals, egal ob als Support für M.I.A. oder auf SoloTour in USA, Kanada und Mexiko.
Egal ob Melt, Roskilde, SXSW oder Sónar, Schlachthofbronx könnten mittlerweile auch Seminare als
Reiseeffizienzberater geben.

Natürlich noch lange kein Grund, nicht nebenher fleißig Tracks rauszuballern. Allein 2011 erschienen
vier neue Schlachthofbronx EPs (auf Mad Decent, Mixpak und Man Recordings) sowie unzählige
Remixe für Gott und die Welt. Ihre Tracks funktionieren ebenso gut auf Ibiza wie im so called seriösen
Kulturfunk der BBC. Kein Wunder, dass Top DJs ebenfalls nicht die Hände davon lassen können:
Crookers, Toddla T, Rob Da Bank, Diplo, Radioclit / The Very Best, Laidback Luke, Mistajam, Mr. Oizo,
Annie Mac,...you name it. Selbst der Tour DJ von Katy Perry spielt Schlachthofbronx in seinen Sets.
Anyway, reden wir über das neue Album.

DIRTY DANCING
Nennen wir es Booty Bass oder einfach „dreckige Tanzmusik.“ Einflüsse: Ghettotek, Juke, UK Bass,
Cumbia, Dancehall/Reggae etc. Wie immer also ein wunderbar eklektischer Stilmix. Im Vergleich zum
Vorgänger sind Schlachthofbronx musikalisch noch vielseitiger geworden, bisweilen sogar ein wenig
technoider und vor allem im Tempo variabler. Kein Bock auf das typische 128bpm Clubtempo Dogma.
Alle reden davon, Schlachthofbronx machen Ernst: Warum nicht unterschiedliche Tempi im Club
spielen? Warum nicht Baltimore, Dancehall, Tecno Brega, Juke und Rave wild durcheinander werfen?

Dirty Dancing ist Tanzmusik mit mächtigen Bässen, textlich gerne auch mal explizit. Kein Wunder,
denn Bassmusik ist naturgemäß eine sehr körperliche Angelegenheit (immer vorausgesetzt der
Techniker im Club weiß wie man die Subwoofer anschließt). Das sollte man aber trotzdem bitteschön
auf gar keinen Fall mit dumpfem Testosteron Spaß Rave verwechseln. Wer Schlachthofbronx schon
mal live erlebt hat, weiß worum es geht: Darum alle Leute (und Geschlechter) auf die Tanzfächeund ja
- zum Tanzen zu bringen.

In Zeiten, da mittlerweile jeder Mainstream Hansel Cumbia unter seine Tracks packt, sind Pioniere wie
Schlachthofbronx natürlich schon wieder sieben Schritte weiter und experimentieren in ihrem
Studiokeller, was an Stilen nicht noch alles zusammengeht.

TECHNO CUMBIA? SURF BOUNCE? UKULELE BASS?
Der Opener ist wahrscheinlich nicht das, womit man bei Schlachthofbronx auf Anhieb gerechnet hätte:
Ist das Techno Cumbia? Slowine kommt langsam, dann aber gewaltig: Vor allem untenrum! Juego
erinnert mit seinem unerhörten Popappeal zuweilen an brasilianischen Tecno Brega. Und allein die
Oldschool Surf Drums bei Agwaso haben das Zeug zum komplett neuen Subgenre: Surf Bounce!

Dazwischen die Ukulelennummer Apizaco, eine Hommage an den recht kleinen Ort in Mexiko (19° 25′
N, 98° 9′ W) wo Jakob & Bene die Nummer zum ersten Mal gespielt haben und es denn auch gleich
ziemlich krass abging. That G-String Track ist ein absoluter Live Killer, den Leute wie Modeselektor
gerne auflegen, wenn’s im Club mal so richtig „gscheit rummsen“ soll. Waistline ist noch so eine
Ghettotek/Booty Whatever Bombe, Touch Your Toes vermischt Dancehall mit Electroanleihen und a
bisserl DnB-Drums/Loops. Der Closer Copenhagen ist nochmals eine langsame Nummer im
Moombahton Tempo - aber natürlich überhaupt kein Moombahton.

„SINGSTAR DONT MAKE YOU A SINGERRR!”
Wie bei Schlachthofbronx üblich, sind für die Vocals wieder jede Menge Gäste mit auf Platte: Alte
Bekannte wie Doubla J (Juego) und Gnucci Banana (Singstar). Außerdem sind dieses Mal gleich
zwei jamaikanische Künstlerinnen vertreten: Mit Natalie Storm wollten Schlachthofbronx schon lange
zusammenarbeiten, nun endlich hat’s geklappt. Die Frau flowed übrigens nicht nur toll, sie hat auch
eine Essayreihe namens „Punany Monologues".

Ebenfalls eine große Freude, dass Warrior Queen (kennt man von Poison Dart w/ The Bug) Dickie
Riddim gevoiced hat. Jakob & Bene sind Riesenfans, und um es mit ihren eigenen Worten zu sagen:
„Flowed Hammer. Dutty as fuck. Dance pon di dickie...“. Puppetmastaz haben Schlachthofbronx in
Genf getroffen, wurden gleich von den Puppen interviewed und haben danach sofort geschickt die
Kollabo One Hand eingefädelt.
Und dass der Typ hier auch noch zu hören ist, das schlägt dem Rumfass den Boden aus: DJ Assault,
King of Booty Bass (NICHT GHETTOTEK!!!).

Every Day Of The Week könnte ein klassischer “Ass’n’Titties” Sex Rap Track sein, erstaunlicherweise
ohne zu zensierende Wörter. Schlachthofbronx haben eine eher „unorthodoxe“ Booty Bass Version
draus gemacht. Mehr geht nicht auf einem Album.

 
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