The Audience

The Audience

Name

The Audience

Mitglieder

Florian Helleken
Michael Arnold
Bernd Pflaum
Johannes Preiß
Sebastian Wild

Ort

Nürnberg

Bundesland

Bayern

Genre

Rock/ Alternative/ Metal/ Punk

Label

Hazelwood Vinyl Plastics

Fördergegenstand

Produktion
PR- und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

16 (2011)

Website

www.theaudience.org

Kontakt

sebastian(a)theaudience.org

Booker

carsten(a)phono-pop.de

Tourdaten

www.theaudience.org

Presseinfo

„There’s no Michelangelo coming from Pitsburg“ erwiderte Andy Warhol einst auf die Frage, warum er New York zu seiner Wahlheimat erkoren hatte und zielte auf den Puls der Weltmetropole, jenes inspirative Moment der Großstadt, das seiner Meinung nach unverzichtbar sei für jedes große künstlerische Wirken. Hätte der geniale Albino um die kleine fränkische 12.000 Seelen Gemeinde Hersbruck gewusst, so hätte er seine Aussage zumindest in Teilen revidieren müssen und die Künstlergemeinschaft der Silverfactory hätte ihr Lunch anstatt zwischen den Wolkenkratzern der 47th Street, vielleicht im Schatten der Türme des Hersbrucker Stadtschlosses eingenommen.

 

Ob die Velvet Underground-Banane deshalb gleich zur Kartoffel mutiert wäre, liegt im Reich der Spekulation. Belegt ist hingegen, dass die kleine Stadt östlich von Nürnberg auch ohne den berühmten Maler und Musik-Produzenten eine abnorme Häufung hochtalentierter Rockmusiker hervorgebracht hat. Dabei liegt die Vermutung nah, dass sich hinter den bekanntesten Vertretern Hersbrucker Musikkultur, wie etwa The Robocop Kraus, The Plane Is On Fire oder Yucca, noch eine erhebliche Dunkelziffer von Bands verbirgt, die ihre Herkunft aus von Andy so trefflich beschriebenen Gründen lieber verleugnet. Nicht so THE AUDIENCE – wie überhaupt alles um diese Band pures Understatement ist. The Audience tanzen im Auge des Sturms, umwirbelt von einem polymorphen, entfesselten Kunterbunt aus Rock- und Punk-, Garage- und New Wave-Fragmenten, vertäuen Überliefertes an Unentdecktem, wickeln sich in einen flatternden Mantel aus wärmespendender Psychodelika und zünden das Haus an.

 

Es ist die heilige Allianz radikaler Vision und jugenlicher Unbändigkeit die jenen Sog erzeugt, der alles mit sich reisst, jene Turbulenz mit der Musik alles, ohne die sie nichts ist. Mit der Bedingungslosigkeit ausgehungerter Raubtiere verbeisst sich die Gang of Five ins Zelluloid und treibt staubtrockene Riffs wie Reisszähne in die sprühende Gischt aus Vielklang. Harmonien wie Filme, wie traumhafte Spiegelungen vergangener Gegenwart und gegenwärtiger Zukunft – hallozinogen, zeitlos. Das hat Iggy's Lachen, Bowie's Seufzen, Plant's Grollen und Barret's Stöhnen und das ist – mit Verlaub – ganz großes Kino!

 
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