Die Versenker

Die Versenker

Name

Die Versenker

Mitglieder

Denis Sarp
Tobias Görtzen
Marcel Stoffels

Ort

Brühl

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Genre

Rock/ Alternative/ Metal/ Punk

Label

Hey!Blau

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

14 (2011), 17 (2012)

Website

www.dieversenker.de

Kontakt

Tobias(a)die-Versenker.de

Tourdaten

www.die-versenker.de/tourplan.html

Presseinfo

Drei Musiker, drei Instrumente, drei Stimmen: „Die Versenker“, ein musikalisches Dreieck mit gleichlangen Seiten. Marcel Stoffels, Leadsänger und Gitarrist, Tobias Görtzen, Bassist und Stimme, und Denis Sarp, Schlagzeug und Stimme, feiern ihre ganz eigene WG-Party mit ausgelassener und extrovertierter Stimmung, aber auch Gelegenheit für ein gutes ernstes Gespräch zwischen Tür und Angel. Ihre Eigenkompositionen bestechen durch harte und offensive Momente, immer wieder durchbrochen von zurückgenommen und soften Arrangements. „Die Versenker“ tanzen dabei auf der Klinge, ohne abzustürzen. „Die Versenker“ sind abgrundtief obenauf!

Stoffels, Görtzen und Sarp haben sich während ihres Musikstudiums in den Niederlanden kennengelernt, und sie waren sich sofort einig: Musik studieren, das ist schön und gut, aber das soll man ihrer Musik nicht vordergründig anhören. Keine Musikerpolizei, die mit verschränkten Armen vor der Bühne steht, kein aufdringliches Gedudel als Selbstzweck. „Die Versenker“ spielen Alarm und nicht Philharmonie, mit offenem Visier für das Publikum vor der Bühne und nicht in die Ränge. Oder wie sagt Bassist Tobias Görtzen? „Es gibt nichts Schöneres, als wenn die Leute die Texte mitsingen.“ Was gibt es dem noch zuzufügen? Ach ja: Die Band sieht seit der Gründung in 2008 Köln als ihr kreatives Zentrum, die Stadt ihrer Wahl. Hier lässt es sich vortrefflich feilen, werkeln, produzieren und spielen.

„Die Versenker“ klagen dabei nicht über den Wandel der Musikbranche, über den Mangel an Labels, die bereit und in der Lage sind, Geld und Engagement in eine Band zu investieren. Stoffels, Görtzen und Sarp gehen stattdessen geplantes Risiko, indem sie sich selbst managen und organisieren. Das ist viel Arbeit, lohnt sich nach Ansicht der Musiker jedoch unbedingt, weil sie ihr Konzept und die Idee weitgehend umsetzen können. Eine wichtige Aufgabe des Selbstmanagements ist, Partner an Bord zu holen. Das Spannende: Diese Partner müssen durch die Musik und das Konzept überzeugt werden – nicht durch Geld oder den Namen eines Labels im Rücken. Das hat den Vorteil, dass sich die Partner aus Überzeugung für die Band mit ihrem Wissen einsetzen. Denn wissen, was man tut, ist die eine Sache. Tun, was man weiß, manchmal zu wenig.

In 2011 gelang es „Die Versenker“, einen hochkarätigen Produzenten für ihr Debütalbum „…dass ich völlig austicke“ zu gewinnen, das am 13. Januar 2012 auf den Markt kommt: Jon Caffery. Der Name des Briten ist auf Engste verknüpft mit der deutschen Topband „Die Toten Hosen“. Mehr als 20 Alben der Düsseldorfer Band um Campino produzierte er – darunter solche Meilensteine der Rockhistorie, wie „Opium fürs Volk“. Darüber hinaus hat er mit „Joy Division“ und den Noise-Pionieren „Einstürzende Neubauten“ gearbeitet. Nach Deutschland verschlug es Caffery in den www.die-Versenker.de achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts, weil ihn die musikalische Entwicklung hierzulande interessierte. Daran hat sich nichts geändert. Ein Zufall also, dass Caffery nun „Die Versenker“ produzierte? „Nein“, sagt Sänger Marcel Stoffels. „Wir wollten ihn unbedingt, und wir konnten ihn überzeugen, worauf wir sehr stolz sind.“

Im Januar 2011, erzählt Stoffels weiter, besuchte Caffery die Band
in ihrem Proberaum, wo er ihre Spielfreude live erleben konnte. Mit Mitschnitten ausgestattet, ging er ein paar Stunden später nach Hause. Drei Tage danach die SMS: „Jungs, ich mach’s!“ „Jon ist unser Mentor geworden“, verrät Bassist Tobias Görtzen. „Er kann Dinge alleine durch seine Erfahrung anders einordnen als wir.“ Summa summarum: „Wir sind jung, naiv und machen noch Fehler“, ergänzt Schlagzeuger Denis Sarp und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.

 
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