Vaile

Vaile

Name

Vaile

Mitglieder

Vaile Fuchs
Lars Waterman
Sebastian Albert
Johannes Henschel
Kai Oliver Krug

Ort

Berlin

Bundesland

Berlin

Genre

Pop

Label

Ear Lab Records

Fördergegenstand

PR und Marketing

Förderrunde

12 (2010)

Website

www.vaile.de

Kontakt

nautilusmusic(a)aol.com

Presseinfo

„Und dann suche ich wieder die Einsamkeit. Die Art Einsamkeit, bei der man Angst kriegt vor dem, was von einem übrigbleibt, wenn die Stadt, die Menschen, wenn alle  Verbindungen und Abhängigkeiten nicht mehr da sind. So wenig und so viel bin ich. Und so wenig und so viel erzähle ich von mir.“

Dieser Satz von Vaile verrät viel über ihre Musik und über sie selbst. Mit dem Klavier groß geworden, fängt sie früh an, Songs zu schreiben wie andere Tagebuch. Seit Veröffentlichung des Debutalbums als "großartige Entdeckung" (WOM Journal) und "Erbin Tori Amos" ("Keyboards") gefeiert, bestimmen märchenhaft instrumentierte, leise Momente- im feinen Wechsel krachender, entfesselter Energie ausgesetzt, die Songs.

Vaile  studierte Schauspiel in Hamburg und New York. Es folgten Drehs für zahlreiche Filme und TV Produktionen, 2008 steuerte sie für eine Rolle in einem Tatort den Titelsong bei.

Mit 18 fährt sie das erste Mal nach Skandinavien und lebt dort in völliger Isolation vier Monate in den Wäldern. Mit dabei: zwei Pferde, ein Zelt und ein riesiger Rucksack mit Lebensmitteln und Büchern von John Sinclair bis Nietzsche. Einiges davon hilft später beim Feuermachen. Weniger aus Desinteresse, eher eine Notwendigkeit.

“Ich bin nach der Schule abgehauen, habe mein Pferd bepackt und bin mit einem Pferdeanhänger nach Schweden gefahren. Nach Norden, bis die Strassen enger wurden und kaum mehr Autos oder Häuser in Sicht waren. Dort hat man mich abgesetzt und erst nach 3 1/2 Monaten wieder gesehen. Ich ging von der Straße direkt in den Wald. Es war eine Flucht vor den Menschen - und vor mir. Ich habe gelernt wie es ist, zu sein, ohne Sprache, ohne Zeit, ohne Ziel. Wochenlang konnte ich mich vor Angst kaum bewegen, das Nichts vor mir machte mir solche Angst, wie ich sie niemandem erklären kann. Ich rammte mir aus Versehen mein Messer ins Bein, aber man hört auf sich zu sorgen, wo niemand diese Sorgen teilen könnte. Schmerz ist schlimmer, wenn jemand da ist, der mitfühlt.”

Erfahrungen, die Bestandteil ihres Lebens geworden sind. Fast jedes Jahr bricht sie für ihre Wäldertrips nach Skandinavien auf. Dort schreibt sie die meisten ihrer Songs und findet zu dem, was „in der Einsamkeit von einem übrig bleibt.“

 
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