Videoclub

Alex Amsterdam

Name

Videoclub

Mitglieder

Elías Gabriel González
Felix Jakob Herzog
Jurek Richard Skrobala
Ramón Francisco Beinecke
Sebastian Clemens Witte

Ort

Münster

Bundesland

Nordrhein-Westfalen

Genre

Rock/ Alternative/ Metal/ Punk

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

15 (2011)

Website

blog.thisisthevideoclub.net

Kontakt

info(a)thisisthevideoclub.net

Booker

kai(a)kumpelsandfriends.com

Tourdaten

blog.thisisthevideoclub.net

Presseinfo

So kann es sein. Kalt und präzise, dass es einem glatt die Knochen zerschneidet, dabei im besten Sinne quecksilbrig, elektrisch, körperlich. Vielleicht hat jemand Angst davor, sich auf der Tanzfläche röntgen zu lassen, vielleicht platzen in der vierten Dimension Köpfe.

Aber: VIDEOCLUB, gegründet im Frühling 2007, seitdem zwei EPs und viele Konzerte, haben keine Angst vor dem Magischen und Mystischen. „Dorian“, der nervöse, magnetische, der schon Monate vor dem Album Mark und Synapsen bloßgestellt hat, handelt in Wahrheit von Meerjungfrauen. Hätten Sie das gewusst? Die fünf feingelenkigen Spieler kommen aus dem schmalen Dreieck Münster-Hamburg-Düsseldorf (nicht aus New York), stehen aber innerlich jedem Wurmloch näher. „Getting lost is the best way of getting to places you've never been to.“ Kennengelernt haben sie sich auf einer Star Wars-Convention in Spanien, Elías war als Lando Calrissian verkleidet. Ihre Vergangenheit liegt in Venezuela, Polen, Deutschland, sie geben ihren Songs spanische Titel und sagen selbst: „Wir finden, in Deutschland gemachte Musik sollte wieder dahin kommen, wo sie in den späten Sechzigern war: zu einer internationalen Perspektive. Die Hamburger Schule ist in dem Sinne tot, dass ein ‚Hamburg brennt’-Denken total eingeengt und irgendwo provinziell ist. Die denken alle nicht über ihre Stadtgrenzen hinaus.“

Und VIDEOCLUB? Tragen viel Grau, jeweils zwei Vornamen und zusammen genug gefährlich verkabelte Synthesizer, Postpunk-Gitarren und wegreißende Melodien, um sich durch jeden Lasernebel zu schlagen. Macht sie das nun besser als alle, die dasselbe wollen? „Die Frage gefällt uns nicht, weil jede Band von sich behaupten würde, anders und geil zu sein. Wir sind die Ausnahme und die Regel.“ Im Sommer 2008 haben sie angefangen, die Stücke für ihr erstes Album vorzubereiten, im Proberaum am alten Güterbahnhof in Münster, dann verfeinert auf Festivals, in Clubs, auf Stadtfesten; schade ist nichts. Jetzt hat Tobias Levin sie nach Hamburg geholt, um in seinem Electric Avenue-Studio alles aufzunehmen. „Er bringt den nötigen Touch Zeitlosigkeit in unsere Musik und indem wir mit ihm zusammen arbeiten, festigen wir unseren
Stil“, sagt die Band über den Produzenten. Über die Band kann man sagen, dass sie gar keine Zeitlosigkeit mehr brauchen, weil sie längst in ihrem eigenen parallelen Jahrtausend denken. Dass man ihre Songs vielleicht doch ein bisschen schwerer wieder los wird als andere. Dass es sich lohnt, sie live zu sehen.

Britta Helm / Visions

 
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