Wilhelm Tell Me

Wilhelm Tell Me

Name

Wilhelm Tell Me

Mitglieder

Henning Sommer
Frederik Deluweit
Matthias Kranz
+Gastmusiker Schlagzeug

Ort

Hamburg

Bundesland

Hamburg

Genre

Pop

Label

Kranzmusik

Fördergegenstand

Produktion
PR und Marketing
Tour/Festival

Förderrunde

13 (2011)
22 (2013)

Website

www.wilhelmtellme.com

Kontakt

matthias(at)kranzmusik.de

Booking

matthias(at)kranzmusik.de

Tourdaten

www.wilhelmtellme.com

Presseinfo

Am Anfang stand eine Annonce: „Jung und ledig sucht“... oder so ähnlich. Jedenfalls suchte der frisch nach Hamburg gezogene Sänger Henning Sommer anhand einer Anzeige auf einem Internetportal Mitstreiter für eine Band. Für DIE Band, selbstverständlich. Gefühlt tausende Metalkids und Bluesrockveteranen haben sich gemeldet, aber eben auch Bassist Matthias Kranz und Schlagzeuger Jan Ostendorf. Damit war der Grundstein für eine beinahe beispiellose musikalische „amour fou“ gelegt, die sich mit dem Zukommen von Gitarrist Frederik Deluweit dann Wilhelm Tell Me benannte. Dann ging vieles sehr schnell. Innerhalb des ersten Jahres kam die erste Single „Oh My God“, das erste Video, die erste Tour, die erste Auslandsreise und auch der erste Autounfall, der den vier Jungs beinahe das Leben gekostet hätte. Dass alles so schnell ging, war eben auch Ergebnis des Wilhelm Tell Me-Grundsatzes, möglichst alles selbst auf den Weg zu bringen und sein Glück selbst in die Hand zu nehmen.

Kein Warten auf den Hitproduzenten, den Booker, den A&R oder wer sonst noch so in den Traumwelten junger Bands herumschwirrt. Wilhelm Tell Me komponieren, produzieren, managen und vermarkten  sich selbst. Und gehen sofort raus in die Welt: „Here we are ... and sorry, we don’t care“. Und damit war im Grunde auch schon der Titel zum Debütalbum „Excuse My French“ gefunden, mit dem sich die Band gleichwohl auch etwas über die vielen Vergleiche mit einigen bekannteren französischen Bands und Labels amüsierte. „Excuse My French“ überraschte dann viele, eben weil hier nicht 10 weitere „Oh My God“-Songs zusammen auf ein Szenealbum gepresst wurden. Das Debüt umreißt schon ganz konsequent die Sound- und Kompositionsvielfalt von Wilhelm Tell Me. Schon hier war Wilhelm Tell Me keine „Indieband“ im stilistischen Sinne mehr.  Schon hier erkannte die Band den Song an sich als allgemeines Leitmotiv und legte die Basis für ihr nächstes Projekt, nämlich ein zweites Album das eben genau „kein zweites Album“ ist. Denn Wilhelm Tell Me feiern nicht nur künstlerisch den Eklektizismus.

Sie emanzipieren sich aktuell auch von der Albumform, jenem goldenen Kalb der Musikwirtschaft, das zu Unrecht als popkulturelles Leitmedium in den letzten Jahrzehnten beschworen wurde. Denn die Geschichte der Popmusik ist nämlich zunächst einmal die Geschichte von Songs und eben darauf wollen sich Wilhelm Tell Me konzentrieren: Auf DEN Song, selbstverständlich. Wie muss der Song der da in den Hirnen der Band herumschwirrt komponiert, behandelt, instrumentiert und arrangiert werden, damit er sich in vollster Blüte vor einem ausbreitet? Dieser Frage werden Wilhelm Tell Me in diesem Jahr in einem Zyklus von monatlichen Single- oder sagen wir besser Songveröffentlichungen nachgehen, sie zu ergründen versuchen. Was am Ende entsteht und ob es überhaupt ein Ende gibt, das ist offen.

 
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